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300.000 Euro aus Corona-Sofortprogramm

Land NRW fördert B-Side und Stadthaus 1

Münster

Finanzspritze kurz vor Jahresschluss: Das Land NRW hat der Stadt Münster mehrere Anträge auf Städtebaufördermittel bewilligt – unter anderem einen Millionenbetrag für den Umbau des ehemaligen Hill-Speichers.

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Auch der Umbau des alten Hill-Speichers zum soziokulturellen Zentrum „B-Side“ wird durch öffentliche Mittel gefördert. Foto: kal

Das Land NRW hat der Stadt Münster mehrere Anträge auf Städtebaufördermittel bewilligt. Rund 7,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel werden bis 2023 bereit gestellt, um den Hill-Speicher (ehemaliges Lagergebäude am Südufer des Hafenbeckens) zu einem soziokulturellen Zentrum umzubauen. Im Obergeschoss entstehen neue Räume der B-Side mit Ateliers, Proberäume und „co-working-spaces“ und dem sogenannten Quartierswohnzimmer. 112.000 Euro an Fördermittel stehen zudem für die Sanierung des Krans am Südufer des Hafenbeckens zur Verfügung.

Für rund 4,7 Millionen Euro wird der nächste Bauabschnitt beim Umbau des Stadthauses 1 realisiert. Damit soll ein großes Bürgerservice-Center entstehen, wodurch städtische Dienstleistungen an einer Stelle gebündelt werden sollen.

Geld für attraktive Innenstädte

Darüber hinaus erhält Münster als federführende Kommune des Netzwerkes Innenstadt NRW 2,1 Millionen Euro für die Fortführung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von über 100 Kommunen in NRW und kümmert sich besonders um die Frage, wie Innenstädte und Stadtteilzentren attraktiv gestaltet sein können.

Zusätzlich zu den klassischen Projekten der Städtebauförderung fördert das Land zwei Projekte über ein Corona-Sofortprogramm. Mit insgesamt 313.000 Euro soll die Wirtschaftsförderung den lokalen Einzelhandel unterstützen; zudem soll mit dem gemeinsam mit dem Vinzenzwerk die Skateranlage in Handorf um einen Pump-Track erweitert.

Entlastung für den städtischen Haushalt

Aufgrund der Zusage des Landes NRW, im Rahmen der Corona-Pandemie den Kommunen zu helfen, übernehmen Bund und Land in diesem Jahr einmalig 100 Prozent der Kosten der geförderten Projekte. Für den städtischen Haushalt entfallen damit die Ausgaben für die sonst erforderlichen 40 Prozent Eigenmittel, rund 5,6 Millionen.

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