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Städtische Kurse in den Sommerferien

Lernen  mit  Spaß  und  Sprache

Münster

In den Ferien Deutsch lernen? Klingt nicht so prickelnd. Es sei denn, man macht bei den „MitSprache“-Ferienkursen der Stadt mit .

Wissenschaftsjournalist Joachim Hecker (M.) begeisterte mit seiner Show „Heckers Hexenküche“ nicht nur die Martinischülerinnen und -schüler, die beim „Programm „MitSprache“ dabei waren, sondern auch die Projektverantwortlichen vom Amt für Schule und Weiterbildung (v.l.): Nele Koops, Melis Yerek, Janine Vogel, Aud Riegel, Emma Mehring und Esther Goß. Foto: Stadt Münster/Michael C. Möller

Es ist Halbzeit bei den „MitSprache“-Ferienkursen des Amtes für Schule und Weiterbildung. Kinder und Jugendliche nutzen die Sommerwochen, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern – aber auch, um in den Gruppen Freude und Gemeinschaft zu erleben, wie es in einer städtischen Pressemitteilung heißt.

Im Theaterpädagogischen Zentrum entwickelten 14- bis 17-jährige Jugendliche ein Theaterstück zum Märchen „Aschenputtel“. In der modernen Version suchte die Heiratsvermittlerin eine Frau für den zukünftigen König – aber das Paar führt sein Leben unverheiratet.  

Die Schülerinnen und Schüler der Melanchthon- und Norbertschule tauchten ein in die Gefühlswelt des „Farbenmonsters“ und übten gemeinsam, ihre Emotionen durch theatralische sowie sprachliche Mittel auszudrücken. 

Im Kooperationsprojekt mit dem Picassomuseum verwandelten Kinder der zweiten und dritten Klassen Puppen aus Pappmaché in fantastische Künstlerpersönlichkeiten. Mit der Geschichte von einem Gemäldedieb und einer Zeitreise in die Welt der Mona Lisa begeisterten sie in der Abschlussaufführung ihr Publikum. 

Besuch in Heckers Hexenküche

In zwei Deutsch-Intensivkursen tauchten die Schülerinnen und Schüler der Martinischule ein in Märchen-, Sinnes- und Forscherwelten. An einem Tag hatten die Kinder sogar die Gelegenheit, einen echten Forscher kennenzulernen – den Wissenschaftsjournalisten Joachim Hecker, der die Kurse mit seinem Programm „Heckers Hexenküche“ besuchte. Was passiert in unserem Kopf, wenn wir Knabberzeug knuspern? Wie funktioniert der menschliche Stromkreis? Hecker gab Aufschluss und zeigte den Kindern zudem die sagenhafte „Ü-Ei-Kanone“. Zum Abschluss konnte sich jedes Kind echten Kunstschnee mit nach Hause nehmen.

Mit den positiven Erlebnissen aus der ersten Ferienhälfte ist „MitSprache“ in die zweite Halbzeit gegangen, in der in weiteren Kursen die deutsche Sprache spielerisch vermittelt wird. Über eine Kooperation mit dem internationalen „Atheater“ erhalten Jugendliche im Kurs „Time to play in English“ sogar Zugang zur englischen Sprache. 

Da die Schülerinnen und Schüler bereits dem nächsten Ferienprogramm entgegenfiebern, macht das Projekt „MitSprache“ schon jetzt auf die Herbstkurse aufmerksam: Anmeldestart ist am 23. August.

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