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Skatenight 2021

In Münster wird wieder geskatet

Münster

Inliner anziehen und los geht es: Nach Monaten des Lockdowns kehrt die "Skatenight" am Freitag (6. August) wieder auf Münsters Straßen zurück. Die Corona-Pandemie macht jedoch einige Veränderungen im Ablauf erforderlich.

Froh gestimmte Skaterinnen und Skater prägen normalerweise das Bild der Kultveranstaltung. Am Freitag gilt für alle Teilnehmenden allerdings die Pflicht, medizinische Masken zu tragen. Foto: skatenight-muenster.de

Die Skatenight 2021 kann doch stattfinden. „Es liegen einige harte Monate hinter dem Organisationsteam bezüglich Genehmigungsarbeit, Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt, verschiedene Konzeptvorlagen und Streckenplanung. Schlussendlich konnte durch die gute Zusammenarbeit mit allen an der Genehmigung beteiligten Stellen ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Vorerst gibt es eine Genehmigung für zwei Freitags-Veranstaltungen im August (6. und 20. August), an weiteren Terminen wird unter Hochdruck gearbeitet“, berichtet Veranstalter Georg Hüging stolz.

„Es ist uns ein persönliches Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wieder ein Stück Normalität bieten zu können und das Freiheitsgefühl auf acht Rollen in der Gemeinschaft, wenn auch unter kleinen Einschränkungen, wieder erlebbar zu machen.“

Start ist bei Möbel Höffner

Stefan Ling, verantwortlich für die Streckenplanung, ergänzt: „Aufgrund der aktuellen Baustellensituation startet die Skatenight am Freitag (6. August) erstmals bei Möbel Höffner (Haus Uhlenkotten 28). Die Ticketkontrolle sowie das Einloggen in Luca-/Corona-Warn-App startet ab 19 Uhr. Tourstart ist wie üblich um 20 Uhr. Die Teilnehmenden sollen genügend Zeit für die Registrierung einplanen.“

Zur Begrenzung der Teilnehmerzahl wird die Gebühr vorübergehend erhöht auf fünf Euro, heißt es in einer Ankündigung. Tickets gibt es nur online über die Homepage. Auf dem gesamten Gelände sowie während der Fahrt gilt medizinische Maskenpflicht. Die Teilnahme ist nur Geimpften, Genesenen oder negativ Getesteten möglich. Der Testnachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein, die Organisatoren empfehlen einen tagesaktuellen Test. Eine Genesung darf nicht länger als ein halbes Jahr zurückliegen.

Mindestabstand und Kontaktverfolgung

Des Weiteren gilt ein Mindestabstand von 1,50 Metern während der gesamten Veranstaltung. Und es ist die Nutzung der Luca- oder Corona-Warn-App verpflichtend, es wird auch eine barrierefreie analoge Möglichkeit der Kontaktdatenerfassung vor Ort geben.

„Leider können wir aus Infektionsschutzgründen auch keinen Verleih-Service, keinen Besenwagen und auch keinen Getränkeverkauf anbieten“, bedauert Helferkoordinator Kristian Wittchen. „Ebenfalls wird es keine Pause geben, sondern eine auf 16 Kilometer verkürzte Strecke. Bei mitgebrachten Getränken gilt wie immer: Glasflaschen und Alkohol sind verboten!“

Wer gegen die vor Ort ausgehängten Regeln des Hygiene- und Infektionsschutzkonzept verstößt oder kein gültiges Starterbändchen vorweisen kann, dem wird die weitere Teilnahme untersagt, schreiben die Veranstalter.

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