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„Christmas Garden“

Lichtermeer im Allwetterzoo

Münster

Weihnachtliches Licht-Event im Zoo: Auf einem Pfad von zwei Kilometern Länge, der quer durch den Allwetterzoo führen soll, werden die Besucher von „Christmas Garden“ 24 Licht- und Musikinstallationen bestaunen können. Es gibt sogar ein Feuerwerk – ohne Lärm.

Juliane Büker

So soll es im Allwetterzoo aussehen, wenn der „Chrismas Garden“ seine Tore öffnet. Foto: Christmas Garden

Mit einer Million Lichter geschmückt, wird im Allwetterzoo Münster erstmals die Lichtinstallation „Christmas Garden“ veranstaltet. Zoodirektor Dr. Thomas Wilms erwartet „eine der faszinierendsten Aktionen des Allwetterzoos“.

Auf einem Pfad von zwei Kilometern Länge, der quer durch den Allwetterzoo führen soll, werden die Besucher von „Christmas Garden“ 24 Licht- und Musikinstallationen bestaunen können. Anfang- und Endpunkt des „Trails“ soll eine 320 Quadratmeter große Eisbahn werden, die auf dem Landois-Platz aufgestellt wird.

Vierter Standort in Deutschland

Vom 15. November bis zum 5. Januar will 2020 der Veranstalter seine Besucher ab 17 Uhr auf „eine magische Reise“ einladen – „stimmungsvoll und fantasievoll“. So schilderte „Christmas Garden“-Geschäftsführer Christian Diekmann das geplante Lichter-Event auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Die vorweihnachtliche Veranstaltung soll zukünftig wiederkehrend im Allwetterzoo stattfinden.

Damit wird Münster neben Berlin, Dresden und Stuttgart zum vierten Standort von „Christmas Garden“ in Deutschland. Diekmanns Ansporn ist groß, „Christmas Garden“ in seiner Heimatstadt Münster zu einem Erfolg werden zu lassen.

Skepsis verflogen

Anfängliche Skepsis gegenüber dem Allwetterzoo als Veranstaltungsort sei verflogen. „Ich hatte ihn sehr betonlastig in Erinnerung, war dann aber positiv überrascht von dem parkähnlichen Gelände.“ Jetzt erwarten die Veranstalter für das Premierenjahr bis zu 90 000 Besucher.

Freuen sich auf „Christmas Garden“ im Zoo (v.l.): Andreas Boehlke, Thomas Wilms, Christian Diekmann, Burkhard Fincke und Fred Handwerker. Foto:

Tierparkchef Wilms bewertet „Christmas Garden“ für den Zoo als eine Weiterentwicklung der Veranstaltung „China Lights“, die 2017 ebenfalls erstmalig im Allwetterzoo stattfand. „Der Zoo entwickelt sich zu einer Location – er ist mehr als Tiere“. Wilms versicherte außerdem: „Die Installationen sind so verteilt, dass die Tiere außen vor sind.“

Besonderes Highlight

Einige besondere Highlights werde „Christmas Garden“ zu bieten haben. Andreas Boehlke, zuständig für die kreative Inszenierung der Lichter, nennt als Beispiel das „Silvesterfeuerwerk“. Es sei natürlich kein echtes Feuerwerk – sowohl die Bewegungen der programmierten Lichter als auch die musikalische Untermalung seien aber einem Silvesterhimmel nachempfunden. Sterne tanzen im Dreivierteltakt zu „Leise rieselt der Schnee“, beschreibt „Christmas Garden“-Sounddesigner Burkhard Fincke die Inszenierung.

Karten für den illuminierten Winterspaziergang sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

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