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Veränderungen beim Kleinbus

Loop wird neu mit den Linienbussen verzahnt

Münster

Die Kleinbusse Loop ergänzen seit fast einem Jahr den Nahverkehr in Münsters Süden. Überall dort, wo es Busverbindungen gibt, sollen die Kleinbusse künftig jedoch nicht mehr fahren. Stadt und Stadtwerke verfolgen damit ein klares Ziel.

 

Loop und die Linienbusse sind Teil des Nahverkehrs. Fahrten mit den Kleinbussen parallel zu bestehenden Linien sollen künftig nicht mehr möglich sein, um mehr Kapazitäten für Loop freizumachen, wo keine andere Direktverbindung besteht. Foto: Stadtwerke Münster

Die Kleinbusse Loop fahren seit Herbst 2020 ohne feste Linienwege und Fahrpläne im Süden von Münster und ergänzen dort den Nahverkehr. Gebucht werden sie per App oder Telefon zur nächsten Straßenecke, auf möglichst vielen Strecken werden Fahrwünsche zusammengelegt. So bindet Loop auch weniger gut erschlossene Gebiete an den Nahverkehr an, dient als Zubringer zu Bus und Bahn und verbindet Stadtteile, die mit den Linienbussen nur per Umstieg in der Innenstadt zu erreichen sind.

Der Erfolg von Loop sorgt laut einer Mitteilung der Stadtwerke aber zeitweise auch dafür, dass alle Kleinbusse besetzt sind und keine weiteren Fahrten angeboten werden können. Hier möchten Stadt und Stadtwerke ansetzen und mehr Kapazitäten freimachen. Daher wird es nach Angaben der Stadtwerke ab Montag (9. August) nicht mehr möglich sein, Loop für Strecken zu buchen, auf denen ohne Umstieg auch ein Linienbus genutzt werden kann. Die App verweise dann auf die entsprechende Linie.

"Da einsetzen, wo weniger Alternativen bestehen"

„Es ist im Sinne des Nahverkehrs, Loop da einzusetzen, wo weniger Alternativen bestehen. Im Kleinbus neben dem Linienbus herzufahren, das wird in Zukunft nicht mehr gehen. Dadurch gibt es mehr Kapazitäten für alle, die nicht so einfach auf den großen Bus ausweichen können“, sagt Frank Gäfgen, Geschäftsführer Mobilität bei den Stadtwerken. Die Berechnung, wann die Loop-App den Linienverkehr empfiehlt, erfolge dynamisch anhand der eingegebenen Fahrtdaten, es gebe also keine festen Sperrungen einzelner Streckenabschnitte.

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