1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Machbarkeitsstudie für Preußenstadion liegt vor

  8. >

Fußball: 3. Liga

Machbarkeitsstudie für Preußenstadion liegt vor

Münster

Nach vielen Monaten des Wartens liegt die Machbarkeitsstudie für das Preußenstadion vor. Am Montag wird sie dem politischen Arbeitskreis Stadion und anschließend den Medien vorgestellt. Auch ein konkreter Zeitplan liegt nun vor.

WN

Das Preußenstadion ist in die Jahre gekommen. Foto: Dirk Anger

Das Büro Albert Speer + Partner hat im Auftrag der Stadt eine Machbarkeitsstudie für das Stadion an der Hammer Straße erarbeitet. Untersucht wurde, wie eine Spielstätte für 20.000 Zuschauer sowie ein Nachwuchsleistungszentrum im Sportpark Berg Fidel realisiert werden können.

Die Vorschläge zum Stadionbau und zur entsprechenden Infrastruktur diskutierte die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten in mehreren Werkstattgesprächen mit dem SC Preußen Münster. Die Ergebnisse hat die Verwaltung nun in einer Berichtsvorlage zusammengefasst, die für die Ratssitzung am 13. Mai vorgesehen ist.

Beschlussvorlage für Trainingsplätze

Der Rat wird sich außerdem mit einer Beschlussvorlage für den vorgezogenen Bau von zwei zusätzlichen Trainingsplätzen im Sportpark Berg Fidel befassen, die dem SCP zeitnah Entwicklungsperspektiven ermöglichen - ein elementarer Schritt aus Sicht des Drittligisten. Die Vorlagen werden an diesem Montag im politischen Arbeitskreis Stadion vorgestellt.

Passen Wunsch und Budget?

Nachdem im November 2018 der Traum von einem Neubau für den Verein geplatzt war, hatten sich Stadt und SCP auf eine Sanierung der aktuellen "Antik-Arena", wie Fans sie gern nennen, geeinigt. Seitdem wird vor allem hinter den Kulissen gearbeitet. Die entsprechende Studie soll zeigen, inwiefern das vorhandene Budget (rund 40 Millionen Euro, wie auch immer aufgeteilt und wann verfügbar) mit den Wünschen der Preußen zusammenpassen.

Doch im Zeitplan

Den in den vergangenen Monaten erarbeiteten Zeitplan scheinen Politik und Club also doch einhalten zu können. Auch wenn in der Corona-Zeit weitere Zugeständnisse nie ausgeschlossen sind.

Startseite