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Doglive-Gala mit atemberaubender Hundedressur

Magische Momente im Parcours

Münster

Viele magische Momente gab es bei der Doglive-Gala in der Halle Münsterland. Auch das Multitalent des Jahres wurde geehrt.

Arndt Zinkant

Die „Hundefreunde Lengerich“ traten als „Jedi-Ritter“ auf und ließen ihre Hunde zu Star-Wars-Klängen über die Laserschwerter hüpfen. Foto: Oliver Werner

Keine „Doglive“-Messe ohne Gala: Da gibt es witzige und atemberaubende Hundedressur-Kunststücke zu bestaunen, musikalisch ausgefeilt und teils von nicht minder gut abgerichteten Pferden unterstützt. „Dogdance“, „Dog Frisbee“ und allerlei Komödiantisches runden den Spaß ab.

So war es auch am Samstagabend, als die Halle Münsterland zu einem einzigen Hunde-Parcours mutierte und die Sitzreihen von begeisterten Besuchern gefüllt wurden.

Moderator Oli P. war begeistert

Ganz der Tradition gemäß wurde auch bei dieser elften „Doglive“ das Multitalent des Jahres gekürt. Halter und Hund müssen hierbei eine anspruchsvolle Choreografie vorführen, passende Musik inklusive. Nach Vorausscheidungen in Dortmund, Düsseldorf und Münster kamen dieses Mal vier statt drei Beiträge ins Finale. „Alles andere wäre unfair gewesen angesichts der hohen Qualität“, hieß es.

Am Ende musste der Applaus-Pegel gar nicht per Gerät gemessen werden: Das Votum für Jessica Bergmann fiel eindeutig aus. Ihre „Magische Nummer“ inklusive Zauberstab und Harry-Potter-Musik zeigte eine toll choreografierte Dressur. Da erschien der Stoffball, um welchen sich ihr Hund wie elektrisiert herumbewegen musste, als wäre er mit magischer Energie aufgeladen. Moderator Oli P. – ein echter Hundefreund – gratulierte begeistert.

Pferde-und-Hund-Choreografie

Noch weit atemberaubender war allerdings das Profi-Niveau, das Leonid Beljakov präsentierte. Fünf eher kleine Hunde (Dave Brubecks „Take Five“ erklang aus dem Boxen) sausten über seinen Körper – über Schultern, Beine und Hände. Ein kleiner Cocker Spaniel machte mit den Pfoten Handstand – auf den Händen des Herrchens Beljakov. Da ging ein Raunen durch die Halle. Das war nicht nur virtuos, es wirkte auch, als hätten alle Hunde Spaß daran.

Geradezu euphorisch wirkte der Geschwindigkeitsrausch, in welchen sich die Vierbeiner beim „Flyball“-Turnier hineinrennen. Zwei Mannschaften mit jeweils vier bis sechs Hunden, welche per Knopfdruck einem Tennisball freisetzen und fangen mussten. Dann ging es mit dem Ball im Maul über vier Hürden zu Herrchen oder Frauchen zurück. Einen solch „brodelnden Kessel“ aus Gebelle und Gerenne sieht man nicht alle Tage.

Aber auch anmutig-tänzerische Einlagen gab es, so etwa die irisch angehauchte Pferde-und-Hund-Choreografie von Karen Uecker. Eine Hunde-Frisbee-Nummer mit geisterhaften Skeletten war einfallsreich und mysteriös. Die „Hundefreunde Lengerich“ hingegen traten als „Jedi-Ritter“ auf und ließen ihre Hunde zu Star-Wars-Klängen über die Laserschwerter hüpfen. Cool.

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