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Martiniviertel

Stadt will Millionen für den Mikrokiez

Münster

Aus dem Martiniviertel soll ein Schmuckstück werden: Mehr Freiraum und weniger Fahrzeuge, lautet die Devise.Der Umbau ist zwar teuer, aber es gibt vermutlich eine satte Förderung vom Land.

Anlieger informierten sich im Sommer über die angestrebten Veränderungen an der Hörsterstraße. Foto: Matthias Ahlke

Der sogenannte Mikrokiez im Martiniviertel nimmt eine weitere Hürde. Nachdem die Stadt mit ihren Plänen zur Umgestaltung von Hörsterstraße, Martinistraße und Bült-Parkplatz beim Fördermittelwettbewerb „Zukunft StadtRaum“ erfolgreich war, wird noch im September ein Städtebauförderantrag eingereicht. Nach der Bezirksvertretung Münster-Mitte hat nun auch der Betriebsausschuss Münster-Marketing dem Antrag zugestimmt.

Damit hat die Stadt Münster gute Chancen, dass das Land 60 Prozent der Kosten für die Umgestaltung des Martiniviertels übernimmt. Das wären 4,08 Millionen Euro – der Eigenanteil der Stadt beträgt dann immerhin noch 2,72 Millionen Euro.

Mehr Freiraum und weniger Fahrzeuge

Vorgesehen sind die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone, der Rückbau von Stellflächen für Autos und mehr Parkplatz für Fahrräder, Verbesserung der Barrierefreiheit, höhere Aufenthaltsqualität, mehr Grün und weniger Versiegelung – und nicht zuletzt die Aufwertung der Stadtgestaltung und damit auch der Denkmäler. Vieles davon wurde im Sommer im Bürgerdialog entwickelt.

Sobald der Förderbescheid vorliegt, dürfen die Vorentwürfe weiter ausgearbeitet werden. Dann geht es auch um Details wie das Mobilitätskonzept mit der genauen Verkehrsführung für Pkw und Busse im Martiniviertels sowie um die genaue Zeitplanung. Auch dabei soll es Bürgerbeteiligung geben, wie es heißt.

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