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Ende der eigenen Impfkampagne

Mehr als 10.000 Mitarbeiter am UKM gegen Corona geimpft

Münster

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uniklinikums Münster wurden in den vergangenen Monaten im klinikeignenen Impfzentrum gegen Corona geimpft. Der logistische Aufwand dafür war groß. Jetzt gab es den vorerst letzten Piks. 

Die Impfkampagne des UKM war eine Klinikums-übergreifende Aktion, bei der zahlreiche Bereiche von Verwaltung über Logistik bis hin zur Arbeitsmedizin ineinandergegriffen haben, um binnen weniger Monate mehr als 10.000 Beschäftigte am UKM zu impfen. Foto: UKM

Der logistische Aufwand war nicht unerheblich, die Abhängigkeit von Impfstofflieferungen teils nervenaufreibend: Doch sechs Monate nach dem Start der klinikeigenen Impfkampagne herrscht am Universitätsklinikum Münster (UKM) Zufriedenheit. Mehr als 10.000 Mitarbeiteiterinnen und Mitarbeiter sind laut einer Pressemitteilung vollständig geimpft, exakt 90 Prozent aller, die sich im Klinikum und auf dem Campus bewegen.

„Dass wir, die in einem besonders vulnerablen Bereich arbeiten, bereits im Frühsommer diese Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten, aber auch für die Besucher und unsere Kolleginnen und Kollegen haben, ist ein wichtiger Schritt in der Bewältigung der Pandemie“, sagt Prof. Hugo Van Aken, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM. Er lobt zudem, das Engagement des Organisationsteams sowie die hohe Impfbereitschaft:. „Was hier in den vergangenen Monaten von allen Beteiligten der Impfkampagne neben den weiter bestehenden Corona-bedingten Belastungen geleistet wurde, ist einfach großartig!“

Hygienemaßnahmen haben weiter Bestand

Federführend hat der Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Dienst (AMSD) die Impflogistik entwickelt, aufgebaut, die Impfungen organisiert und insbesondere das Problem der Abhängigkeit von wechselnden und schwer kalkulierbaren Impfstofflieferungen für das UKM gemeistert. "Ich bin sehr stolz auf alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben", zeigt sich auch Dr. Peter Czeschinski als Leiter des AMSD zufrieden.

Die umfangreichen Hygienemaßnahmen haben am UKM jedoch auch weiterhin Bestand. "So bleiben zum Beispiel Testungen trotz der hohen Impfquote ein wichtiger Teil des Hygienekonzepts, um die Verbreitung von Coronaviren möglichst auszuschließen", heißt es in der Pressemitteilung. Neben Besuchern betreffe das alle Mitarbeiter, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder die Impfung aus persönlichen Gründen ablehnen.

Regelmäßige Tests für ungeimpfte Mitarbeiter

„Wir haben nach Rücksprache mit dem NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales entschieden, den Nachweis aller Beschäftigten, ob sie geimpft oder genesen sind, einzuholen. Für alle nicht-immunisierten Mitarbeitenden mit direktem Patientenkontakt gilt, dass sie täglich beziehungsweise am Tag des Patientenkontakts getestet werden müssen“, erklärt Van Aken das weitere Vorgehen, um den Eintrag von Coronaviren ins UKM durch dauerhaft ungeimpfte Beschäftigte zu verhindern. Des Weiteren gehöre zu dem Konzept, dass für neue Mitarbeiter, die zukünftig ihre Tätigkeit am UKM beginnen, das Impfangebot ab sofort Teil der medizinischen Eingangsuntersuchung ist.

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