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Neue Corona-Schutzverordnung

Mehr Normalität für Geimpfte in Münster

Münster

Am Freitag (20. August) tritt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Für Geimpfte und Genesene bedeutet das vor allem mehr Normalität. Münsters Krisenstabsleiter begrüßt die neuen Regeln gleich aus mehreren Gründen.

 

Laut der neuen Corona-Schutzverordnung wird es in NRW für Geimpfte und Genesene deutlich weniger Einschränkungen geben. Foto: dpa (Symbolbild)

Aus Sicht von Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer bedeutet die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW für den geimpften Teil der Bevölkerung auch in Münster einen großen Schritt in Richtung Normalität: "Wer den vollständigen Impfschutz nachweisen kann, soll sich auch unabhängig von Inzidenzwerten wieder weitgehend ungehindert im öffentlichen Raum bewegen können. Das ist eine gute Nachricht", sagte Heuer am Mittwoch in einer städtischen Pressemitteilung.

Am Freitag (20. August) tritt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Demnach gilt künftig: Bei einem Inzidenzwert über 35 ist der Nachweis einer Impfung, einer überstandenen Corona-Infektion oder einer Testung Voraussetzung für den Zutritt zu öffentlich zugänglichen Innenräumen wie etwa Restaurants, Clubs oder Diskotheken. Dasselbe gilt für Hotelübernachtungen oder beim Hallensport. Die "3G-Regel" gilt, wenn der Inzidenzwert von 35 lokal oder landesweit an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird.

Wolfgang Heuer

Teilweise müssen Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene anstelle eines Schnelltests künftig den  PCR-Test vorlegen. Das ist aus Sicht von Wolfgang Heuer richtig: "Zum einen haben PCR-Tests mehr Aussagekraft und damit auch eine höhere Schutzwirkung. Zum anderen steigt dadurch die Motivation, sich impfen zu lassen."

Heuer hält den Druck, den die neue Verordnung in diese Richtung entfaltet, für vertretbar: "Inzwischen ist die Impfung praktisch für jeden leicht verfügbar, die Nebenwirkungen überschaubar und alle bisherigen Daten bezeugen mit großer Eindeutigkeit die Wirksamkeit der Vakzine. Den Impfgegnern gehen zunehmend die Argumente aus", so Heuer.

Ende der kostenlosen Tests

Ab dem 11. Oktober werden bisherigen Angaben zufolge wohl auch die Schnelltests nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt. Heuer: "Nicht-Geimpfte, die zurück in die Normalität möchten, werden dann höhere Testkosten und mehr Aufwand für den Zugang zu Kinos, Restaurants und anderen Angeboten haben. Ich hoffe, dass die Impfquote dann nochmal ansteigt. Denn letztlich ist eine hohe Impfquote die beste Antwort, die wir auf die Pandemie haben."

Unabhängig von der Corona-Inzidenz besteht weiterhin die Maskenpflicht (medizinisch oder FFP2) im ÖPNV, in Supermärkten und Geschäften, in Warteschlangen und bei Großveranstaltungen im Freien mit mehr als 2500 Personen.

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