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Erweiterung der Brillux-Betriebskita „B-Kids“

Mehr Raum für den Nachwuchs

Münster

Mehr Platz für die „B-Kids“: Der Lack- und Farbenhersteller Brillux hat seine betriebseigene Kita um einen Neubau erweitert und kann nun 73 Kinder betreuen. Die Warteliste zeigt: Es könnten sogar noch mehr sein.

Von Pjer Biederstädt

Brillux-Mitarbeiter Ludger Drücker freut sich darüber, dass seine Tochter im neuen Erweiterungsbau der Brillux-Kita „B-Kids“ von Kita-Leiterin Carlijn Wernitz und ihrem Team betreut wird. Foto: Pjer Biederstädt

Namensschilder an der Garderobe, selbstgemalte Kunstwerke an den Wänden, kleine Tellerchen auf dem Tisch – die Kinder der Brillux-Betriebskita „B-Kids“ haben es sich in dem Neubau schon richtig gemütlich gemacht.

Der weiße Erweiterungsbau mit den bunten Fensterelementen bildet seit März zusammen mit der ehemaligen Villa Bisping und dem wegen seiner Säulen sogenannten Tempel die aus drei Gebäuden bestehende Einrichtung. Seit 2016 betreibt der Lack- und Farbenhersteller die betriebseigene Kita.

Kita-Leiterin Carlijn Wernitz und ihr 25-köpfiges Team betreuen 73 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren in fünf Gruppen. Aufnehmen können sie nur Kinder von den rund 800 Brillux-Mitarbeitern, die am Standort Münster beschäftigt sind. „Trotz des Neubaus sind noch etwa 30 Kinder auf der Warteliste“, sagt Carlijn Wernitz.

Kita mit eigenem Labor

Dass sich die Betriebs-Kita großer Beliebtheit erfreut, erklärt sich Ludger Drücker so: „Brillux hat eine hohe Übernahme-Quote bei Auszubildenden. Deshalb sind viele junge Menschen mit Kindern im Unternehmen tätig.“

Er muss es wissen, schließlich war er selbst einst Azubi bei Brillux, ist jetzt in der Abteilung „Forschung und Entwicklung“ mit der Ausbildung der Nachwuchskräfte betraut und gleichzeitig Vater einer Tochter, die die Betriebskita geht.

Blick in den neuen Außenbereich der Brillux-Kita „B-Kids“. Foto: Pjer Biederstädt

Nach einem Jahr Bauzeit hat auch sie im März ihren kleinen Koffer gepackt und ist als Teil der „Brombeergruppe“ (zusammen mit den „Erdbeeren“) in den 633 Quadratmeter großen Neubau übergesiedelt, wo früher eine Lagerhalle des Unternehmens stand. Im zweigeschossigen, durch einen Fahrstuhl dennoch barrierefreien Haus sind Toberäume, Speisesäle, Ruhezimmer und sogar ein kleines Labor untergebracht.

Forschen im Freien

Das sei Teil des pädagogischen Konzeptes, erklärt Carlijn Wernitz. Denn die Kita ist zertifiziert als „Haus der kleinen Forscher“. Bei schönem Wetter können die kleinen Nachwuchswissenschaftler auch im zusätzlich entstandenen Außengelände forschen, wenn sie nicht gerade ihre Runden auf der Bobbycar-Strecke drehen oder in der Matschecke spielen.

Apropos Matschecke: Ob es wohlüberlegt war, die Räume weiß zu streichen? „Genug Farbe hätten wir zur Not auf Lager“, sagt Ludger Drücker.

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