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THW-Ortsverband im Katastrophengebiet

Menschen retten und Keller auspumpen

Münster

Das Chaos nach dem schweren Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist noch lange nicht beseitigt. Bei den Aufräumarbeitenhilft auch das Technische Hilfswerk Münster mit. Zahlreiche Helfer sind im Katastrophengebiet im Einsatz.

 

Die Ortsgruppe Münster des Technischen Hilfswerks unterstützt in den Hochwassergebieten.  Foto: THW Münster

19 Einsatzkräfte des Ortsverbandes Münster des Technischen Hilfswerks (THW) sind in die Hochwassergebiete aufgebrochen, um die dortige Führungsstelle zu übernehmen. Zudem hat sich die Fachgruppe Räumen mit sechs Helfern auf den Weg nach Leverkusen gemacht, um die Räumgruppen zu unterstützen. Eine Vorababfrage für die münsterische Verpflegungsgruppe hat es laut THW auch gegeben, sodass das es davon ausgeht, das diese kurzfristig in den Einsatz gerufen wird.

Mittlerweile sind alle drei Fachzüge des THW Münster mit der Bewältigung der Katastrophe befasst gewesen:

Technischer Zug: 21 Helferinnen und Helfer sind vergangene Woche Richtung Hochwassergebiet aufgebrochen und haben dort bis Sonntag geholfen. Sie waren unter anderem mit der Menschenrettung, dem Auspumpen von Kellern und Straßenzügen und dem Wiederaufbau der notwendigen Infrastruktur befasst.

Mit mobilen Tankcontainern unterwegs

Fachzug Führung/Kommunikation: Elf Helfer sind ins Hochwassergebiet aufgebrochen. Dort haben sie eine Führungsstelle aufgebaut, um einen Bereitstellungsraum zu führen. Am Freitag wurde die Führungsstelle verlegt, um der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort die Möglichkeit zu geben, die Einsatzorte im zuständigen Bereich abzuarbeiten, berichtet das THW weiter.

Fachzug Logistik: Seit Ende vergangener Woche sind vier Einsatzkräfte des Fachzugs Logistik ebenfalls im Einsatz. Mit mobilen Tankcontainern auf zwei geländegängigen Fahrzeugen versorgen sie unter anderem Pumpen direkt an der Einsatzstelle mit Kraftstoffen.

Aktuell sind acht Einsatzkräfte auf dem Weg, um die Führungsstelle wieder zu übernehmen. Der Fachzug Logistik ist mit vier Personen weiterhin im Einsatz. Die restlichen Einheiten sind in Rufbereitschaft.

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