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Infektionsgeschehen

Mindestens 26 Infektionen nach 2G-Party in Münster

Münster

Party als Corona-Hotspot: Nach einer Partynacht in einem Club in Münster sind mindestens 26 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dabei hatte für den Einlass die 2G-Regel gegolten.

 

Bei einer Party in Münster haben sich mehrere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Foto: dpa (Symbolbild)

Gleich 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind nach einer Partynacht in einem münsterischen Club im Bahnhofsviertel registriert worden. "Dabei handelt es sich nach bisheriger Erkenntnis auch um Impfdurchbrüche und Ansteckungen bei bereits Genesenen", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. 20 Infizierte wohnen in Münster, ein Mitarbeiter des Clubs sei ebenso positiv getestet worden.

Weitere Infektionen sind nach Angaben der Stadt sehr wahrscheinlich - die Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt laufe auf Hochtouren, zahlreiche Kontakte müssen einen PCR-Bestätigungstest vorlegen. Die genaue Anzahl der engen Kontaktpersonen sei noch unklar.

Alle Gäste waren geimpft oder genesen

Der Eintritt zur Party am Freitag (3. September) erfolgte nach Stand der Dinge in verschärfter 2G-Regelung, sprich: Alle Gäste waren nach Eigenangabe geimpft oder genesen. Aufmerksam wurden die Betroffenen, hauptsächlich Mittzwanziger, aufgrund milder Symptome und in weiterer Folge durch eine Meldung ihrer Corona-Warnapp auf dem Smartphone.

"Die Impfung schützt vor einer schweren Erkrankung, eine Ansteckung und weitere Übertragungen sind hingegen nicht auszuschließen", so Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. "Die vorliegende Ansteckungsserie bestätigt noch einmal die enorme Bedeutung der Schutzimpfung, andererseits wird auch hier deutlich, dass man nicht sorglos insbesondere bei engen Kontakten in geschlossenen Räumen sein sollte."

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