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Wohn- und Stadtbau tauscht am Hohen Heckenweg Heizungen aus

Mit Fernwärme die Energiewende anstoßen

Münster

Gasheizung war gestern. Die Wohn- und Stadtbau setzt auf Fernwärme. Die Baustellen sind nicht zu übersehen . . .

-cls-

Auf der Baustelle am Hohen Heckenweg (v.l.): Stefan Wismann (Geschäftsführer Wohn- und Stadtbau), Prokurist Sebastian Albers und Bauleiter Bernd Lange Foto: cls

Wer derzeit im Bereich Hoher Heckenweg/ Wiengarten unterwegs ist, stößt auf Bauarbeiten: Die städtische Wohnungsgesellschaft Wohn- und Stadtbau lässt dort 51 Wohnungen ans Fernwärmenetz anschließen. Dafür werden die Gaszentralheizungsanlagen gegen Fernwärmeübergabestationen ausgetauscht.

Wo ein Anschluss an die Fernwärme nicht möglich ist, werden alternativ Wärmepumpen verbaut, heißt es. Betroffen sind die Häuser am Wiengarten 29, 47, 48 und 49 sowie am Hohen Heckenweg 45. Stefan Wismann, Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau GmbH, begründet dies mit dem guten Primärenergiefaktor der Heizart.

Fossile Brennstoffe rasch aussortieren

Er verweist zudem darauf, dass Münsters Fernwärme in Zukunft grün werden solle, was ein weiterer Faktor für diese Entscheidung sei. „Als Tochter der Stadt sind wir aktiv beim Klimaschutz dabei“, so Wismann. Es sei das Ziel des städtischen Wohnungsnehmens, möglichst schnell den Einsatz fossiler Brennstoffe zu verringern und mit erneuerbaren Energiequellen zu heizen.

Sebastian Albers, Prokurist und Leiter der Hausbewirtschaftung, sieht diese Maßnahme in Kombination mit weiteren Modernisierungsvorhaben als Beitrag zur Erreichung des deutschen Klimaziels. Die Kosten für die Investition am Hohen Heckenweg betragen laut Albers rund 680.000 Euro. Insgesamt investiere die Wohn- und Stadtbau jährlich 13 Millionen Euro in ihren Gebäudebestand.

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