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300 Personen gehen am 13. August an den Start

Mit GPS ab auf die Strecke beim „Münster-Marsch“

Münster

Lange dauert es nicht mehr, dann geht es für 300 Menschen beim „Münster-Marsch“ auf eine 48,1 Kilometer lange Wanderung. Zurückgelegt werden muss die nun veröffentlichte Strecke am 13. August in maximal zwölf Stunden.

Von Simon Beckmann

Beim „Münster-Marsch“ müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 48,1 Kilometer in zwölf Stunden zurücklegen. Foto: picture alliance/Soeren Stache

Die Planungen für den ersten „Münster-Marsch“ befinden sich auf der Schlussgeraden. Denn in genau zwei Wochen, also am 13. August, soll es für die 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon auf die 48,1 Kilometer lange Strecke durch Münster, die es in maximal zwölf Stunden zu absolvieren gilt, gehen. Wo genau die lang führt, hat der veranstaltende Deutsche Alpenverein (DAV) Sektion Münster, nun bekanntgegeben.

„Wir hätten die genaue Wegführung auch gerne schon eher veröffentlicht. Doch die unübersichtliche Baustellensituation hat dies nicht zugelassen“, erklärt DAV-Geschäftsstellenleiter Johannes Aufgebauer, der gemeinsam mit Heinrich Hersemann, Volker Kes­pohl, Anika Rost, Norbert Riemann, Patrick Wehri, Martin Milde und Katharina Reiner die Organisation übernommen hat.

Strecke ist nicht markiert

Start und Ziel wird die DAV-Geschäftsstelle an der Grevener Straße sein. Von dort geht es – gestartet wird in drei Gruppen à 100 Personen mit jeweils 15 Minuten Zeitverzögerung, um das Feld zu entzerren – ab 7 Uhr über normale Fußwege zuerst in Richtung Norden nach Nienberge und im Anschluss hart nach Süden über Mecklenbeck, entlang des Aasees und der Promenade zur Pleistermühle. Danach verläuft die Strecke an der Werse entlang nach Norden und über die Schleuse zurück in Richtung Westen durch den Wienburgpark zum Ziel.

Ausgeschildert sein wird die Strecke nicht sonderlich, wie Aufgebauer berichtet. „Durch behördliche Auflagen dürfen wir die Strecke nicht durchmarkieren“, sagt der DAV-Geschäftsstellenleiter und ergänzt: „Jeder Teilnehmende bekommt dafür eine GPS-Datei zur Verfügung.“ Zudem werde es einen Notfallnavigator geben, der als „Telefonjoker“ jederzeit angerufen werden könne und weiterhelfe. An markanten Stellen würden ebenfalls einige Hinweise versteckt werden.

Drei Verpflegungsstände

Für die Versorgung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ebenfalls gesorgt – und zwar an drei Verpflegungsständen, die an der Turnhalle des SC Nienberge, bei Terracamp in Mecklenbeck und vor der Geschäftsstelle des SC Münster 08 aufgebaut sein werden. „Dort gibt es passende Getränke, Obst, salzige Snacks, etwas Fettreiches und vermutlich auch etwas Warmes als Mittagessen“, verrät Aufgebauer. Zwischendurch werde es je nach Wetterlage auch zusätzliche Getränkeausgaben durch die rund 25 bis 30 Helfer geben.

Karte mit der Route des Münstermarsches Foto: Lisa Stetzkamp

Falls jemand unterwegs abbrechen muss, steht in Notfällen ein mobiler Fahrdienst parat, der die Person dann zurück zum Veranstaltungsgelände transportiert. „Für alle anderen, die noch gut beisammen und fit sind, ist die Streckenführung so ausgerichtet, dass sie mit dem öffentlichen Nahverkehr zurück in die Stadt kommen können“, sagt Aufgebauer, der betont, dass es beim „Münster-Marsch“ nicht darum gehe, wer als Erster ins Ziel komme.

Kein Wettbewerb, sondern persönliche Herausforderung

„Es geht um die persönliche Herausforderung. Wir wollen den Teilnehmenden damit eine Grenzerfahrung ermöglichen“, bemerkt der DAV-Geschäftsstellenleiter. Denn die 48,1 Kilometer in zwölf Stunden zu absolvieren, sei extrem schwierig. „Vor allem die letzten vier Stunden könnten für unerfahrene Wanderer zäh werden“, weiß Aufgebauer. „Das richtige Tempo muss von Beginn an stimmen.“

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