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Versuchtes Tötungsdelikt

Ex-Partnerin mit Eisenstange angegriffen: 50-Jähriger in Untersuchungshaft

Münster-Kinderhaus

Nach einem Angriff auf offener Straße in Kinderhaus hat einer Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. Ein 50-jähriger Mann hat seine ehemalige Lebensgefährtin mit einer Eisenstange angegriffen. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Am Vormittag sicherte die Polizei die Spuren am Tatort. Foto: Oliver Werner

Ein 50-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz hat am Donnerstagmorgen um kurz nach 7 Uhr seine ehemalige und von ihm getrennt lebende Lebensgefährtin mit einer Eisenstange angegriffen. Wie es in einer  gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt, wurde die 44-Jährige dabei schwer verletzt.

Bei der Polizei Münster wurde eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Frank Schneemann eingerichtet. Noch am Donnerstag hat eine Richterin am Amtsgericht Münster Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten angeordnet. Dem 50-Jährigen wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er selbst habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen.

44-Jährige unvermittelt angegriffen

Der Tatverdächtige soll die Frau ersten Erkenntnissen zufolge an der Straße Am Burloh in der Nähe ihrer Wohnung unvermittelt angegriffen haben, als diese zu Fuß unterwegs war. „Dem 50-Jährigen wird vorgeworfen, der Frau mehrmals mit einer Eisenstange insbesondere auf den Kopf, sowie den Oberkörper geschlagen zu haben“, erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Erst als der 50-Jährige bemerkte, dass Zeugen auf die Tat aufmerksam wurden, ließ er laut der Mitteilung von seinem Opfer ab, stieg in sein Auto und flüchtete. Polizisten verfolgten den Mann über die Bundesstraße 54 bis nach Laer. Dort nahmen die eingesetzten Beamten ihn fest.

Tatverdächtiger nach Flucht in Laer festgenommen

„Der Tatverdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen, die Ermittlungen zu den Tathintergründen dauern an“, so Frank Schneemann. Die Frau wurde ärztlich versorgt, Lebensgefahr besteht nicht.

Am Vormittag sicherte die Polizei die Spuren am Tatort. Foto: Oliver Werner
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