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Katholikentags-Kritiker scheitert vor dem Verwaltungsgericht

Mose darf nicht überall sein

Münster

Wer einen Katholikentag plant, muss die eigenen Kritiker nicht mitberücksichtigen. Ein Kirchenkritiker scheiterte deshalb vor dem Verwaltungsgericht: Er hatte sich mit seiner Protest-Figur an den Rand gedrängt gefühlt.

Von Lukas Speckmann

Diese Mose-Figur ist über drei Meter groß und wiegt mehrere 100 Kilogramm. Die Polizei wollte sie deshalb nicht während des Katholikentags über das Veranstaltungsgelände fahren lassen. Foto: Matthias Ahlke

Worum geht es bei dieser Klage eigentlich? Zusammengefasst: um die Verbindung von Kirche und Staat in Deutschland. Kirchen sind Körperschaften öffentlichen Rechts, der Staat organisiert die Kirchensteuer, manche kirchlichen Veranstaltungen werden öffentlich subventioniert: Dagegen protestiert der Kirchenkritiker David Farago seit Jahren. Und zwar genau dort, wo es am deutlichsten ins Auge fällt: auf Kirchen- oder Katholikentagen.

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