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Ukrainisch-deutsches Freundschaftsfest

Mühlenhof als Brücke zwischen den Kulturen

Münster

Einen abwechslungsreichen Tag mit der Familie verbringen, dabei die ukrainische Kultur näher kennenlernen und noch etwas Gutes tun: Das können Besucher am Samstag (2. Juli) im Mühlenhof. Der Verein Ukrainische Sprache und Kultur organisiert dort mit Partnern ein ukrainisch-deutsches Freundschaftsfest.

„Ukraine ist Heimat“ von Yevhenia Gaidamaka ist ein Bild aus der Ausstellung „Kinderbuch-Illustratoren thematisieren den Krieg“. Foto: pd

Das friedliche und freundschaftliche Miteinander stärken – unter diesem Gedanken steht das ukrainisch-deutsche Freundschaftsfest, das am heutigen Samstag von 14 bis 19 Uhr im Mühlenhof-Freilichtmuseum gefeiert wird. Der Eintritt ist frei. Stattdessen werden Spenden für Kinderkrankenhäuser in der Ukraine gesammelt.

Kleine und natürlich auch große Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das vom Verein Ukrainische Sprache und Kultur in Münster, Unicef, den Stadtwerken, dem ASB und dem Stadtsportbund organisiert wird. Zu sehen ist dabei auch die Ausstellung „Kinderbuch-Illustratoren thematisieren den Krieg“, die die aktuelle Situation in der Ukraine vor Augen führt. Ein Workshop zur ukrainischen Sprache gibt Einblick in die Kultur der europäischen Nachbarn.

Kinderhilfsvereine stellen sich vor

Darüber hinaus stellen sich Kinderhilfsvereine aus Münster mit eigenen Ständen vor. Weitere Vereine, die ukrainische Kinder unterstützen möchten, sind eingeladen, Kontakte zu knüpfen. Für die ukrainischen und deutschen Kinder selbst, die miteinander einen unbeschwerten Tag verleben sollen, werden zahlreiche Unterhaltungsspiele und Malaktionen angeboten.

Such- und Rätselaufgaben, Sportspiele, ein Malworkshop „Münster, die Stadt, in der wir leben“, Taschengestaltung, Kinderschminken, selbstgestaltete Buttons prägen, Windräder basteln und vieles mehr warten auf Teilnehmer. In Hüpfburgen kann zudem ausgelassen getobt werden.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Und was wäre ein Fest ohne Musik? Vor allem ukrainische Klänge kommen zu Gehör – unter anderem von der bekannten Sängerin Oxana Stebelska, die nach dem Überfall Russlands mit ihren Töchtern nach Deutschland geflohen ist. Hier organisiert sie humanitäre Hilfe und gibt Benefizkonzerte.

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