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Farbenspektakel im Freilichtmuseum

5000 Gäste beim Mühlenhof im Lichtermeer

Münster

Ein Jahr musste das Lichterfest auf dem Mühlenhof pausieren – am Wochenende erstrahlte die Szenerie des Freilichtmuseums wieder in einem Lichtermeer. Und die Besucher strömten.

Von Helmut P. Etzkorn

Ein Höhepunkt auf dem illuminierten Rundgang durch das Freilichtmuseum sind zwischen Webers Kotten und Mühlenhaus die „tanzenden Sterne“. Ein Selfie mit dem Smartphone war für alle Besucher quasi Pflicht. Foto: hpe

Es ist ein Ort der Stille zwischen den historischen Bauernhäusern, der geprägt wird von faszinierenden Lichtpunkten, dezenten Projektionen an den Wänden und kleinen Fledermäusen, die als Lichtspiel über die uralten Dächer huschen.

Abseits von Karussell und Open-Air-Bühne gleich hinter der ebenfalls illuminierten Bockwindmühle an Webers Kotten bleibt man auf dem abendlichen Rundgang durch das Freilichtmuseum unweigerlich stehen. Und genießt diesen „Sternenhimmel am Boden“, wie Besucherin Nadja Telemann meint.

Rund 5000 Besucher kommen am Wochenende nach der Corona-Zwangspause zum Lichterfest ins Mühlenhofmuseum und spüren, wie romantischer Kerzenschein an den Wegen mit einer Lasershow auf der Actionbühne harmonieren. „Die Vielfalt begeistert uns“, so Josef Hahnmacher aus Bösensell.

Georg Reuber und Esther Cäzor vom Amelsbürener Veranstalter „LaViesta“ haben ihr Angebot besonders für die kleinen Besucher noch erweitert. So gibt es am Nachmittag neben der wilden Fahrt im Fliegerkarussell vor dem Gräftenhof und der Luftburg inklusive Riesenrutsche auch einen „Park der wilden Tiere“, die allerdings nicht ganz echt und deshalb handzahm sind.

Saterfalke „Kyra“ – Star bei den Kindern

Ebenso wie die Bussarde, Uhus, Falken und Eulen, die erstmals von „Eulenbann und Federspiel“ als Walking Act beim Lichterfest präsentiert werden. Absoluter Star nicht nur bei den Kindern ist der siebenjährige Sakerfalke „Kyra“, der eigentlich eher in osteuropäischen Steppen anzutreffen ist.

„Die Vögel sind trainiert, Menschen gegenüber aufgeschlossen und tolerant zu sein, ohne dabei ihr eigentliches Wesen aufgeben zu müssen. Das gelingt nur über ein tiefes Vertrauensverhältnis zu den Tieren“, so Falkner Michael Kasperski.

Licht-Effekte mit der Spiegel-Kugel

Backstube, Schmiede und die historische Schule sind an den Abenden geöffnet, aus dem Turm des erst vor wenigen Monaten aufgebauten, alten Feuerwehr-Gerätehauses projiziert eine Spiegelkugel Licht-Effekte in die Dunkelheit. Dazu erklingt entspannte Hintergrundmusik und im Disconebel vor der Bühne kann auch getanzt werden. „Die Mischung macht den Erfolg aus, unser Konzept kommt an beim Publikum“, so Georg Reuber.

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