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Kampagne für Solarenergie

Münster fördert Ausbau von Photovoltaik

Münster

Mehr Solarenergie für Münster: Die Stadt möchte den Ausbau von Photovoltaik vorantreiben. Dazu wird nun eine Kampagne gestartet, die in bestimmten Stadtteilen beginnt.

 

Eine Photovoltaikanlage auf einem Eigenheim Foto: dpa (Symbolbild)

Die Stadt Münster startet in diesen Tagen in den Stadtteilen Nienberge, Kinderhaus West, Rumphorst und Mauritz Ost eine Kampagne für den Ausbau von Solarenergie. "Wohngebäude in diesen Stadtteilen, deren Dächer sich laut städtischem Solarkatastar für eine Photovoltaikanlage gut eignen, erhalten Türhänger und Broschüren mit Informationen und Beratungsmöglichkeiten rund um das Thema Photovoltaik", heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Im Anschluss finden mit Hauseigentümern Haustürdialoge (unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln) statt. Diese sollen nach Angaben der Stadt klären, welche Unterstützungen und Beratungen bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage notwendig sind. "Unser Ziel ist, mit diesen Gesprächen gezielter auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehen zu können, damit den Menschen der Umstieg auf Solarenergie erleichtert wird", sagt Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck.

3600 Photovoltaik-Anlagen auf Münsters Dächern

Die Kampagne konzentriert sich gezielt auf einzelne Stadtteile in Münster, in denen es bislang eher wenige Photovoltaikanlagen gibt, obwohl großes Potential besteht. Und sie gründet auf einem Trend: Photovoltaik in der Nachbarschaft ist ansteckend. Das bedeutet, dort, wo es bereits viele PV-Anlagen gibt, folgen immer mehr.

In Münster gibt es bereits laut Mitteilung der Stadt über 3600 PV-Anlagen auf Dächern mit einer Gesamtleistung von über 70 Megawatt pro Stunde. Rein rechnerisch können so bereits über 20.000 Haushalte mit Solarstrom versorgt werden.

Ramona Leusch und Georg Reinhardt von der städtischen Koordinierungsstelle für Klima und Energie präsentieren die Türhänger der Photovoltaik-Kampagne Foto: Amt für Kommunikation/Stadt Münster

Die Stadt Münster bringt den Ausbau der Photovoltaik auf den eigenen Dachflächen voran und unterstützt Interessierte mit dem Förderprogramm "Klimafreundliche Wohngebäude". Die Stadt fördert Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern, in Kombination mit einem Gründach, auf einem Mehrfamilienhaus oder an einer Fassade.

Info-Veranstaltung

Wer testen will, ob sich eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach lohnt, kann einen Blick in das städtische Solarkataster werfen. Dort erhalten Interessierte eine erste Einschätzung, ob das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist. Auch eine individuelle Wirtschaftlichkeitsrechnung wird dort in wenigen Schritten ausgegeben.

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