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Appell des städtischen Krisenstabes

Münster spart Energie – aber soll nicht nachlassen

Münster

Der städtische Krisenstab zieht zum Jahresende eine positive Bilanz der Sparanstrengungen im Energiesektor. Dessen Leiter Wolfgang Heuer sieht aber keinen Anlass dazu, Entwarnung zu geben

Die Energiesituation in Münster ist aktuell im grünen Bereich, dennoch ruft der Krisenstab zum Sparen auf. Foto: dpa

Die Energiesituation in Münster ist aktuell im grünen Bereich. Dazu haben vor allem die deutlichen Einsparungen im Verbrauch des Herbstes beigetragen. Zeit für Entspannung ist aus Sicht des Krisenstabes aber nicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Es wäre fahrlässig, sich auf dem Erfolg der letzten Monate auszuruhen oder gar die Maßnahmen jetzt zu entschärfen. Ich kann nur jeden ermuntern, dranzubleiben und weiter sparsam mit Energie umzugehen. Der Winter steht schließlich erst vor der Tür“, so Wolfgang Heuer, der Leiter des städtischen Krisenstabes.

Bisher hat das Sparen in Münster sehr gut geklappt

Bisher habe das Sparen in Münster sehr gut geklappt. Egal ob Handel, Industrie, Behörden oder private Haushalte: Münster zeige Verantwortung und trage so seinen Teil zur bisherigen Beherrschbarkeit der ernsten Lage bei. Auch die von der Bundespolitik beschlossenen umfangreichen Entastungspakete für die Verbraucher seien äußerst wichtig für eine ruhige Weiterentwicklung der Situation. „Die Stadt Münster ist in den kommenden Monaten insbesondere mit ihren Ämtern in der Sozialverwaltung stark gefordert, beratend und unterstützend all jenen Münsteraner Haushalten zur Seite zu stehen, die die hohen Energiepreise nicht komplett schultern können“, so Heuer weiter. Hierzu sei unter anderem eine neue zentrale Beratungsstelle im Stadthaus 3 am Albersloher Weg eingerichtet, die Auskunftsuchenden in Sachen Energiekosten hilft.

Maßnahmen für den Fall einer zugespitzten Versorgungslage im Energiebereich

Darüber hinaus werden im Krisenstab der Stadt seit Monaten intensiv die Maßnahmen für den Fall einer zugespitzten Versorgungslage im Energiebereich erörtert. „Ein länger anhaltender Stromausfall ist zwar sehr unwahrscheinlich. Dennoch sind wir gefordert, für den Fall des Falles ausreichende Vorkehrungen zu treffen, damit die lebenswichtigen Funktionen unserer Infrastruktur unterbrechungsfrei gewährleistet sind“, sagt Heuer. Auch hier sei „die Vernetzung mit weiteren Akteuren wie Wirtschaft, Polizei, Gesundheitsbereich, Pflegeeinrichtungen und anderen entscheidend“.

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