1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Münster wird durch Förderung des Bundes „Smart City“

  8. >

9,5 Millionen Euro für Stadtentwicklung und Digitalisierung

Münster wird durch Förderung des Bundes „Smart City“

Münster

Die Stadt Münster hat sich beim Wettbewerb um Fördermittel des Bundes im Rahmen des Programms „Smart Cities“ durchgesetzt. Sie erhält jetzt 9,5 Millionen Euro für Projekte der Stadtentwicklung und Digitalisierung.

André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City (l.), und Stadtbaurat Robin Denstorff freuen sich über den Förderzuschlag. Foto: Stadt MS

Die Stadt Münster erhält, wie am Freitag bekannt wurde, vom Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) über das Programm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ einen Förderzuschlag von rund 9,5 Millionen Euro.

Die Stadt Münster folgte erstmalig dem Aufruf zu dem Wettbewerb und setzte sich unter 94 Städten, Kreisen und Gemeinden sowie interkommunalen Kooperationen aus ganz Deutschland mit ihrem Vorhaben durch, worüber sich auch die münsterische Bundestagsabgeordnete Sybille Benning sehr freut, wie sie mitteilte.

Die von der Stadt beantragten Maßnahmen haben ein Gesamtvolumen von knapp 15 Millionen Euro für Smart-City-Projekte. Das Motto des Aufrufs lautete: „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. 

Zahlreiche innovative Projekte realisieren

„Wir sind glücklich über den Zuschlag in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro“, so Stadtbaurat Robin Denstorff. Nun können wir zahlreiche innovative Projekte realisieren, die Münster als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort stärken und noch lebenswerter für die Münsteranerinnen und Münsteraner macht.“

Die münsterischen Förderprojekte

Fast 50 Projekte hatte die Stabsstelle Smart City Münster, die im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft angesiedelt ist, innerhalb der Stadtverwaltung sowie im Rahmen der Allianz Smart City Münster für die Bewerbung eingesammelt.  

Zwölf Maßnahmen in drei Kategorien werden gefördert

„Aus den vielen guten Ideen haben wir zwölf Maßnahmen in den drei Kategorien Mitmach-Stadt, Klima-Stadt und Mobile-Stadt entwickelt“, sagt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City. „Zu den anvisierten Projekten gehören der Aufbau eines sensorbasierten Netzwerkes von Umweltmessstationen, die Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Busbeschleunigung, das Nutzen von offenen Daten zur Verbesserung des Radverkehrs und die Entwicklung eines kommunalen Digitallabors im geplanten Neubau auf dem Servatiiplatz.“

Startseite