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Mitglied des Klimabeirats

Münsteraner bei Weltklimakonferenz in Glasgow

Münster

Noch bis Freitag (12. November) läuft in Glasgow die Weltklimakonferenz. Mittendrin ist der Münsteraner Prof. Stefan Lechtenböhmer. Sein Eindruck nach den ersten Konferenztagen ist positiv, von einem Durchbruch spricht der Wissenschaftler jedoch nicht.

Prof. Stefan Lechtenböhmer ist  bei der Weltklimakonferenz in Glasgow dabei. Foto: pd

Damit Münster bis 2030 klimaneutral werden kann, müssen auch international die richtigen Weichen gestellt werden. Prof. Stefan Lechtenböhmer, Wissenschaftler am Wuppertal Institut, Münsteraner und Mitglied im Klimabeirat der Stadt, ist mit Kollegen vor Ort bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow.

Prof. Stefan Lechtenböhmer berichtet von einer Konferenz, die jenseits von den Verhandlungen der Staaten zu einem Treffpunkt zahlreicher Klimaschutzakteure aus aller Welt geworden ist, wie es in einer Pressemitteilung des Klimabeirats heißt. Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft sind laut der Mitteilung während der Konferenzwoche sichtbar und aktiv und wollen gemeinsam Lösungen für eine klimaneutrale Industrie entwickeln.

Münster ist indirekt in Glasgow vertreten

Interessant für Münster: Auch Städtevertreter sind vor Ort und treffen sich u. a. in einem „Multi-Level-Action Pavillon“, also einem Ort, wo für starken Klimaschutz auf allen politischen Ebenen geworben wird. Münster sei unter anderem durch seine Mitgliedschaften im Klima-Bündnis oder im „Local Governments for Sustainability“ - einem globalen Netzwerk von Kommunen, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren - indirekt vertreten, so der Klimabeirat.

Der Klimabeirat

"Es fühlt sich noch nicht wie ein Durchbruch an, aber es könnten die ersten Rinnsale sein, die durch den Damm sickern", so Lechtenböhmers Eindruck nach den ersten Konferenztagen. In der nächsten Sitzung des Klimabeirats wird er berichten, welche Konferenzergebnisse für die Klimaschutzpolitik in Münster relevant sein werden.

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