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Diskussion über die „Laschet-Welle“

Münsterischer Grüner distanziert sich von polemischem Tweet

Münster

Kritik ja, Polemik nein: Der münsterische Grüne Fabian Müller, Mitglied des Kreisvorstandes, lehnt im Netz die Corona-Lockerungen des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet pointiert ab. Von der Polemik eines Linke-Politikers distanziert er sich aber.

Von Klaus Baumeister

Wird teilweise sehr unfair attackiert: Armin Laschet Foto: dpa

Unter dem Hashtag „Laschet-Welle“ gibt es derzeit eine heftige, teilweise auch polemische Diskussion über die aktuelle Corona-Politik des NRW-Ministerpräsidenten und CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Negativ aufgefallen ist dabei der norddeutsche Linke-Politiker Maximilian Reimers. Er wirft Laschet vor, junge Ungeimpfte zu vernachlässigen und verglich diese in einem bebilderten Tweet mit einem ertrinkenden Jungen.

Müller distanziert sich

Eine Boulevardzeitung stellt in diesem Zusammenhang eine Verbindung her zum münsterischen Grünen Fabian Müller, Mitglied des Kreisvorstandes, der ebenfalls zu dem Hashtag „Laschet-Welle“ einen Tweet abgesetzt hat. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt Müller, dass er zwar Laschets Corona-Politik kritisiere, dass sein Tweet aber keinesfalls Zustimmung zu dem Tweet von Reimers signalisiere. Das sei nicht nur inhaltlich ausgeschlossen („Die Laschet-Welle ist keine grüne Kampagne“), sondern gehe schon allein deshalb nicht, weil er seinen Tweet eher abgesetzt habe als Reimers.

Reimers Tweet sei ein Kommentar zu seinem Tweet – und nicht umgekehrt. Die aktuellen Corona-Lockerungen, davon ist Müller überzeugt, würden „vor allem junge Menschen treffen. Also die, die in der Pandemie ohnehin schon allein gelassen wurden“.

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