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Raupenplage

Münsters CDU will gegen Eichenprozessionsspinner vorsorgen

Münster

Nach Ansicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden Stefan Weber ist die Lage um den für Menschen gefährlichen Eichenprozessionsspinner in Münster so brisant, dass schon jetzt Vorsorge für das Jahr 2020 getroffen werden muss.

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Der Eichenprozessionsspinner hat sich in diesem Jahr zu einer echten Plage entwickelt.   Foto: Oliver Werner

„Die Stadt tut aktuell, was sie kann. Aber das wird bei der drohenden Wiederholungsgefahr mit der Raupenplage im nächsten Jahr nicht ausreichen. Ich kenne so gut wie keinen Münsteraner, der nicht von dem Teufelszeug betroffen ist“, so Weber in einer Pressemitteilung.

Weber nannte es richtig, dass die Stadtverwaltung schon jetzt neue und möglicherweise schärfere Bekämpfungsmethoden prüfe. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit steht dazu auch im Kontakt zum Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer.

Vorsorge für 2020

Die Stadtverwaltung kann die Anzahl der Gespinste zwar nicht beziffern, nimmt aber an, dass fast alle 11.600 Straßen-Eichen und die weiteren 15.000 städtischen Eichenbäume befallen sind.

Nach Ansicht Webers müssen für das kommende Jahr neben mechanischen Maßnahmen wie Absaugen auch Abflämmen, Verkleben und Abkratzen oder der Einsatz von Leimringen geprüft und eventuell angeordnet werden. Auch biologische Mittel, biologische und synthetische Insektizide oder eine Kombination gehörten in das Einsatzspektrum.

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