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Großer Andrang an der Promenade

Münsters Flohmarkt feiert Comeback nach der Corona-Pause

Münster

Nach 32 Monaten Corona-Zwangspause hat Münster seinen Promenaden-Flohmarkt zurück – und für viele ist es ein „Wiedersehen mit Freunden“, wie Verkäuferin Nadine Schäfer meint.

Von Helmut Etzkorn

Endlich wieder Flohmarkt, dachten sich am Samstag viele Münsteraner und machten sich auf zur Promenade. Foto: Helmut Etzkorn

Schon vor dem offiziellen Verkaufsbeginn um 10 Uhr war der schmale Weg zwischen den insgesamt rund 600 Ständen gut gefüllt, ab dem frühen Mittag gab es so gut wie kein Durchkommen mehr. Alle Parkplätze im Umkreis von drei Kilometern waren belegt, selbst für eine freie Fahrradabstellmöglichkeit musste man bis zum nahen Aasee ausweichen.

Trotz des großen Andrangs sind viele Händler mit der Trödel-Premiere nicht zufrieden. „Fast nur Sehleute und kaum Käufer. Das Geld sitzt bei den Menschen nach Corona und wegen der Inflation nicht mehr so locker“, meint Anbieter Rudi Moch aus Lünen. Und wer dann doch das Richtige zwischen der Espressomaschine, dem Plüschpapagei und dem alten Geschirr gefunden hatte, war glücklich. „Das hier hat mir so gefehlt. Nette Leute, kein Regen und es gibt immer etwas zu entdecken, was man ja eigentlich weder gesucht hat noch wirklich braucht“, so Carla Rensing (76), die das Open-Air-Schnäppchenspektakel „schmerzlich vermisst hat“.

Schon Mitte Juni geht es weiter mit dem Sommernachtsflohmarkt, im Juli fällt die beliebte Großveranstaltung allerdings aus, weil zeitgleich der Send direkt nebenan stattfindet.

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