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Wirtschaften mit Blick für die Umwelt

Projekt Ökoprofit geht in 13. Runde

Münster

Wirtschaften, aber mit dem Blick für die Umwelt. Das städtische Projekt Ökoprofit geht in die 13. Runde. Los geht‘s mit einer digitalen Infoveranstaltung.

Matthias Peck (l.), Nachhaltigkeitsdezernent der Stadt Münster, heißt die ersten drei Teilnehmenden am neuen Durchgang des Projekts Ökoprofit willkommen (v.l.): Luisa Gödecke, Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme), Sina Berger (Evangelisches Seniorenheim Meckmannshof) und Thorsten Haas (Westfalenfleiß GmbH) Foto: Stadt Münster

Die 13. Runde des städtischen Projekts „Ökoprofit“ geht nach der Sommerpause los. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort anmelden, drei Unternehmen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Das teilt die Stadt mit.

„Die ersten Zusagen des Seniorenheims Meckmannshof, der Westfalenfleiß GmbH und der GWS Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme mbH spiegeln das breite Interesse verschiedener Branchen und Unternehmensgrößen wider, ihr Unternehmen beziehungsweise ihre Einrichtung auf den ökologischen Prüfstand zu stellen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, freut sich Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck über die ersten Zusagen.

Der konkrete Wunsch, sich verstärkt auf einen ressourceneffizienteren Unternehmensweg zu begeben, Mitarbeitende aktiv in diesen Prozess mit einzubeziehen oder gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation einen gesonderten Blick auf Produktionsprozesse und Lieferketten zu werfen – dafür sei Ökoprofit das richtige Projekt, sagt Peck.

Helfen, klimaneutral zu werden

Während eines Jahres werden die Teilnehmenden in gemeinsamen Workshops und Vor-Ort-Beratungsterminen bei diesen Themen von fachkundigen Beratern und Beraterinnen begleitet.

Für Sina Berger, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Meckmannshof, spielen weitere Aspekte bei der Teilnahme am Projekt Ökoprofit eine Rolle: „Wir machen bei Ökoprofit mit, weil nachhaltiges Handeln auch menschennah ist.“ Als regional verankertes Unternehmen will die GWS Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme mbH dazu beitragen, dass Münster bis 2030 klimaneutral wird. „Schon heute existieren in unserem Hause Pläne und Initiativen, wie wir nachhaltiger und klimafreundlicher werden können“, sagt Luisa Gödecke von der GWS. „Diese Ansätze wollen wir durch die Teilnahme an Ökoprofit zusammenführen und konsolidieren.“

130 Unternehmen aus Münster

Thorsten Haas von der Westfalenfleiß GmbH freut sich auf das Projekt und die damit verbundenen Chancen, die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein noch gezielter in den Fokus nehmen zu können.

Am 5. Mai um 16 Uhr sind weitere interessierte Unternehmen und Einrichtungen zu einer digitalen Informationsveranstaltung eingeladen. „Hier wird den Teilnehmenden der Projektablauf mit seinen Inhalten konkret vorgestellt und Rückfragen werden erläutert“, sagt Uschi Sander, langjährige Ökoprofit-Projektleiterin.

Interessenten erhalten die Einwahldaten nach Anmeldung (sander@stadt-muenster.de). Informationen zum Projekt, an dem in den vergangenen zwölf Runden insgesamt 130 Unternehmen aus Münster teilgenommen haben, gibt es im Internet unter www.stadt-muenster.de/umwelt.

Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit führt Ökoprofit seit dem Jahr 2000 das mit der Handwerkskammer Münster und der Wirtschaftsförderung Münster sowie der Effizienzagentur NRW durch. Das Projekt wird vom NRW-Umweltministerium gefördert.

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