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Lebensmittelversorgung

Nachschub für leere Regale ist gesichert

Münster

Am Montag gab es in vielen Supermärkten in Münster keine Frischeprodukte. Ist der extreme Schneefall der vergangenen Tage eine Gefahr für die Lebensmittelversorgung der Bürger? Die Händler geben Entwarnung.

Dirk Anger

Großeinkauf im verschneiten Münster Foto: Matthias Ahlke

Die Regale in einem Supermarkt unweit der Innenstadt sprechen am Montag eine deutliche Sprache: kein Obst, kein frisches Gemüse, Brot ist geräubert, Frischmilch nicht gekommen. Nach dem Schnee-Wochenende berichten Kassierer von einem Kundenansturm, der mit wetterbedingt ausbleibenden Lieferungen zusammengetroffen ist.

Doch nach übereinstimmender Einschätzung von Lebensmittelhändlern und dem Krisenstab der Stadtverwaltung brauchen sich die Münsteraner trotz der angespannten Situation durch den extremen Schneefall der vergangenen Tage keine Sorgen um ihre Versorgung mit Lebensmitteln zu machen. Gleichwohl schienen das einige Kunden zunächst nicht zu glauben. Sie deckten sich wie zu Beginn der Corona-Krise vorsorglich üppiger ein.

Verzögerungen bei der Belieferung

Vor allem Frischeprodukte fehlten zum Wochenauftakt, weil die Lkw nicht durchkamen oder entladen werden konnten. Hinzu kam von Sonntag- bis Montagabend das Lkw-Fahrverbot. Natalja Hordt aus der Verwaltung von Edeka Wiewel, mit fünf Märkten in Münster vertreten, sagt, die Situation sei nicht dramatisch gewesen. „Wir sprechen von einem Tag.“ Schon am Dienstag sei vieles nachgekommen.

Auch der in Münster ansässige Lebensmittelhändler L. Stroetmann beruhigt: „Wir können aktuell sagen, dass wir die Warenversorgung auch weiterhin sicherstellen können.“ Es könne zwar zu Verzögerungen bei der Belieferung einzelner Märkte kommen, „aber grundsätzlich funktioniert die Lieferkette“.

Im Krisenstab der Stadt war die Versorgungslage nur am Rand ein Thema. „Im Raum Münster kommt der Lkw-Verkehr bislang zu den Zielen“, sagt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer.

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