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Fotografin erzählt über ihre Reisereportage 

Naturfotografie: Bilder vom Tor zur Antarktis

Münster

Keine Menschen, dafür tausende Pinguine und Robben: Südgeorgien ist ein Naturerlebnis der besonderen Art. Nicht zuletzt weil das Wetter kurz vor der Antarktis nicht gerade gemäßigt ist. Kerstin Langenberger erzählt von ihrem Aufenthalt dort.

Antarktische Seebären-Jungtiere hat Kerstin Langenberger in der Stromnes Bay in Südgeorgien getroffen. Foto: Kerstin Langenberger

Die Naturfotografin Kerstin Langenberger ist am Montag (31. Oktober) zu Gast in der Friedenskapelle. Um 19 Uhr berichtet sie live auf der Bühne von ihrem Jahr in einer Forschungsstation auf Südgeorgien, dem sturmumtosten Eiland am Rand des Südpolarmeers.

„Weit abgelegen im Südpolarmeer und nur mit dem Schiff erreichbar, erheben sich die gletscherbedeckten Berge einer Insel. Bevölkert wird sie von Tausenden Pinguinen und Robben: Südgeorgien ist das Tor zur Antarktis“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kuriose Tierwelt

Auf dem menschenleeren Eiland zwischen dem Südkontinent und der Spitze Südamerikas habe Langenberger ein Jahr lang in einer Forschungsstation gearbeitet. In ihrer Reise-Reportage, die von Greenpeace in Kooperation mit der Agentur Grenzgang präsentiert wird, berichtet sie vom Alltag als Wissenschaftlerin und stellt mit einzigartigen Fotos die kuriose Tierwelt vor.

Imposante See-Elefanten, drachengleiche Riesensturmvögel und die unangefochtenen Stars – die eleganten Königspinguine. Die Naturfotografin erzählt auch über die spannende Historie der Walfänger und Antarktisexpeditionen, von einem der weltweit erfolgreichsten Naturschutzprojekte und den Umweltproblemen des orkangebeutelten Fleckchens Erde am Ende der Welt.

Kerstin Langenberger verdient ihren Unterhalt mit Tätigkeiten im Bereich Fotografie, Tourismus, Umweltschutz und Journalismus. Foto: Kerstin Langenberger

Gebürtig stammt Kerstin Langenberger aus Lohmar bei Siegburg. Durch einen Zufall gelangte sie nach dem Abitur nach Island und verliebte sich Hals über Kopf in Skandinavien. Inzwischen lebt die vielfach ausgezeichnete Naturfotografin immer wieder dort.

Sie sieht sich als Globetrotterin ohne festen Wohnsitz, ohne starren Terminkalender und ist dort Zuhause, wo sie sich gerade aufhält. Sie verdient ihren Unterhalt mit Tätigkeiten im Bereich Fotografie, Tourismus, Umweltschutz und Journalismus.

Der Eintritt ist kostenlos. Verbindliche Anmeldung und weitere Infos unter:

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