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Beratungsstelle Trialog in Nöten

Neue Räume nach wie vor dringend gesucht

Münster

Die Beratungsstelle Trialog sucht dringend neue Räume - und das bereits seit einigen Monaten. Eine Lösung zeichnet sich nach wie vor nicht ab.

Suchen neue Räume: Renate Huth, Hiltrud Luthe, Julia Kruse und Yvonne Krabbe Foto: pd

Seit Monaten sucht die Beratungsstelle Trialog, seit 35 Jahren fester Bestandteil der psychosozialen Versorgung in Münster, neue und vor allem bezahlbare Räume. Bislang zeichnet sich keine Lösung ab, die Dringlichkeit und Verzweiflung wächst, heißt es in einer Pressemitteilung.

Hiltrud Luthe, Leiterin der Beratungsstelle Trialog, wendet sich daher in einer Mitteilung an die Öffentlichkeit, um auf die Notsituation aufmerksam zu machen. Aufgrund deutlich gestiegener Bedarfe seien größere Räumlichkeiten dringend erforderlich. Zudem benötige die Beratungsstelle zur Aufrechterhaltung ihrer Arbeit Unterstützung durch Spenden. Trialog werde zwar mit öffentlichen Mitteln der Stadt Münster und des Landes NRW gefördert. Einen nicht unerheblichen Anteil der Kosten müsse die Beratungsstelle jedoch selbst finanzieren; gleichzeitig sei ein deutlicher Rückgang der Spenden zu verzeichnen.

Kostenlose Hilfe bei Familienkrisen und Trennung

In der Beratungsstelle finden Eltern und Kinder schnelle und kostenlose Hilfe und Unterstützung bei Familienkrisen, Trennung und Scheidung. Die Mitarbeitenden beraten unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung, heißt es weiter.

Für die Arbeit mit Eltern, Familien und Kindern suchen Hiltrud Luthe und ihre Kolleginnen neue und größere Räumlichkeiten (ca. 150 bis 200 Quadratmeter, barrierefrei). Die bisherigen Räume böten keine Möglichkeiten, den gestiegenen Bedarfen und Krisensituationen angemessen nachzukommen.

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