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Einrichtung der Diakonie in Berg Fidel

Neue Tagespflege eingesegnet

Münster

In Berg Fidel ist eine neue Einrichtung der Diakonie offiziell eingesegnet worden. Die teilstationäre Tagespflege von Haus Siemeon bietet Platz für bis zu 16 Personen.

-klm-

Ein Kreuz für das Haus überreichte bei der Einsegnung Pfarrer Sven Waske (2.v.r.), Theologischer Vorstand der Diakonie. Mit im Bild sind (v.l.) Ulrich Schülbe, Kaufmännischer Vorstand der Diakonie, Thorsten Kloster und Stefanie Duesmann. Foto: klm

Für bis zu 16 Personen bietet das Haus Simeon der Diakonie in Berg Fidel eine teilstationäre Tagespflege an. Erst seit einigen Wochen arbeitet sie in vollem Umfang. Am Samstag wurde das Haus offiziell vorgestellt und eingesegnet.

Morgens ankommen, nachmittags wieder nach Hause – so funktioniert das Konzept in der Einrichtung Am Berg Fidel 78. Von montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 16.30 Uhr bietet die Einrichtung mit sechs Mitarbeitern älteren Menschen Pflege, Betreuung und Tagesstruktur.

Tag der offenen Tür

Es gibt eine große Wohnküche, einen Gemeinschaftsraum, zwei Schlaf- beziehungsweise Ruheräume, vier Toilettenräume mit einer Dusche, einen Haushaltsraum mit Waschmaschine sowie ein Büro für die Leitung und ein Dienstzimmer für das Personal. Das hell gestaltete, eingeschossige Haus konnten sich Besucher am Samstag bei einem Tag der offenen Tür ansehen.

„Wegen des demografischen Wandels steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft weiter an“, sagte Stefanie Duesmann, Leiterin des ambulanten Dienstes „Diakonie mobil“, in einer Feierstunde. „Tagespflege dient der Sicherstellung der häuslichen Pflege und dem Verbleib in der gewohnten Umgebung.“ Sie entlaste zudem pflegende Angehörige.

Einrichtungsleiter Thorsten Kloster erklärte, dass die Patienten bisher aus dem Innenstadtbereich, Berg Fidel, Hiltrup und Nienberge kommen. Den Betrieb aufgenommen habe das Haus im Juli 2020, wegen der Corona-Beschränkungen habe es bis Juli 2021 aber nur mit 50-prozentiger Auslastung arbeiten können.

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