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Weitere Beschlüsse aus der Ratssitzung

Neue Schulen und viel Geld für die Kläranlage

Münster

Es war die letzte Sitzung vor der Sommerpause, doch der Rat der Stadt Münster hatte noch viele Entscheidungen zu treffen. Unter anderem wurden Baubeschlüsse für Kitas gefasst und viel Geld für die Kläranlage bewilligt. 

Von Klaus Baumeister

In der Ratssitzung am Mittwoch wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst. Foto: Oliver Werner

Keine Ratssitzung ohne Errichtungs- und Baubeschlüsse für Schulen und Kitas. Da machte der Mittwochabend keine Ausnahme. Hier eine Übersicht, was festgezurrt wurde: Neubau einer zweizügigen Grundschule (mit der Option auf Dreizügigkeit) in Sprakel zuzüglich Zweifachsporthalle; Erweiterung der Pleisterschule in Mauritz zur vollen Zweizügigkeit; Errichtungsbeschluss für eine Sieben-Gruppen-Kita im Wohngebiet südlich der Hiltruper Straße in Angelmodde; Errichtungsbeschluss für eine Kita am Kiesekampweg in Coerde.

Keine strengen Werte für Mobilfunk

Bei der Genehmigung von Mobilfunkmasten wird die Stadt Münster künftig als Kriterium nicht mehr die strengen „Schweiz Werte“ anwenden. Kriterium werden allein die „in Deutschland geltenden Grenzwerte für elektromagnetische Felder“ sein, wie es in einem einstimmig beschlossenen Ratspapier heißt. Der Grund ist der plante Aufbau eines 5G-Netzes. Für dieses Netz, das zum neuen Standard im Mobilfunk werden soll und das beispielsweise zwingende Voraussetzung für mobiles Fahren ist, müssten bei Beibehaltung der früheren Werte unverhältnismäßig viele neue Sendeanlagen installiert werden. Die „Schweizer Werte“ gelten in Münster seit 2002. Gesetzlich waren die Mobilfunkbetreiber auch bislang nur an die deutsche Gesetzgebung gebunden. Auf dem Wege einer freiwilligen Vereinbarung konnten in Münster aber strengere Vorgaben umgesetzt werden.

356 Millionen Euro für die Kläranlage

Ein Riesenprojekt hat der Rat in seiner Sitzung am Mittwochabend auf den Weg gebracht. Es geht um die 356 Millionen Euro teure Modernisierung und Sanierung der Kläranlage in Coerde. Grund sind unter anderem höhere Anforderungen an die Reinigungsleistung. Die Arbeiten werden bis 2026 andauern und zu einer Erhöhung der Abwassergebühren führen.

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