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Restaurant „Carlos“

Neustart nach mutmaßlicher Brandstiftung

Münster

Anfang März brannte das Gebäude Warendorfer Straße 177, in dem sich unter anderem das Restaurant „Carlos“ befindet. Die Polizei hat nun einen Mann als mutmaßlichen Brandstifter im Visier.

Von Martin Kalitschke

Freuen sich über die Wiedereröffnung des „Carlos“: Franchisenehmer Juan Sanchez und Store Manager Pietro Sapienza. Foto: Oliver Werner

Beträchtlichen Schaden richtete in der Nacht zum 1. März ein wohl vorsätzlich gelegtes Feuer im Gebäude Warendorfer Straße 177 an – nicht nur in mehreren Wohnungen, sondern auch im Restaurant „Carlos“ im Erdgeschoss. Nun hat es wieder den Betrieb aufgenommen.

Unterdessen haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen 52-jährigen Mann als mutmaßlichen Brandstifter im Visier. Auf dessen Spur sei man nach mehreren Brandstiftungen in letzter Zeit gekommen, berichtet eine Polizeisprecherin. Verschiedene Taten habe der Mann inzwischen zugegeben. Zum Feuer im Gebäude Warendorfer Straße 177 habe er sich allerdings bislang nicht eingelassen. Nach Einschätzung der Behörden bestehe jedoch ein „Anfangsverdacht“ gegen den 52-Jährigen – der sich aktuell auf freiem Fuß befindet.

Sanierungsarbeiten im Restaurant sind abgeschlossen

Derweil sind die Sanierungsarbeiten im Restaurant „Carlos“ abgeschlossen – nach zwei Monaten. „Ich hätte mir gewünscht, dass das schneller geht“, betont Franchisenehmer Juan Sanchez. Unter anderem musste der komplette Fußboden erneuert werden, berichtet er. Der Boden war durch das Löschwasser beschädigt worden. Und auch die Decke musste renoviert werden.

Erst vor einem halben Jahr hatte das „Carlos“ seine Pforten geöffnet – und seitdem gerade mal elf Wochen geöffnet, sagt Juan Sanchez. Entsprechend groß sei bei ihm und dem Team nun die Freude, endlich durchstarten zu können.

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