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Verkehrsversuch an der Promenade

Noch mehr Licht am Neubrückentor

Münster

Die Stadt plant weitere Verbesserungen rund um den Verkehrsversuch am Neubrückentor. Erst vergangene Woche waren Rüttelstreifen auf der Kanalstraße montiert und die Leuchtkraft der Promenaden-Laternen verbessert worden, nachdem sich ein schwerer Unfall ereignet hatte.

Von Martin Kalitschke

Schilder, Piktogramme, Blinklichter: Nun plant die Stadt noch weitere Verbesserungen an der Kanalstraße. Foto: ohw

Die Nachbesserungen rund um den Verkehrsversuch am Neubrückentor (Kanalstraße) gehen in die nächste Runde. Wie Michael Grimm, Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau, am Montag auf Anfrage berichtete, arbeite die Verwaltung an einer weiteren Optimierung der Beleuchtungssituation.

Radfahrer, die auf der Promenade unterwegs sind, haben seit Anfang August an der Kanalstraße Vorfahrt. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Stadt die Leuchtkraft einiger Promenaden-Laternen erhöht. Nun überlege man, im Kreuzungsbereich noch weitere Leuchten aufzustellen, so Grimm.

Kritik: Radfahrer nicht gut zu erkennen

Verkehrsteilnehmer hatten wiederholt kritisiert, dass bei schlechter Sicht, Dämmerung und Dunkelheit nicht gut zu erkennen sei, ob sich auf der Promenade Radfahrer der Kanalstraße nähern.

Nach einem Unfall hatte die Stadt zudem Rüttelstreifen auf der Kanalstraße aufgebracht. Sowohl Auto- als auch Radfahrer hätten der Verwaltung rückgemeldet, dass diese zu einer Erhöhung der Aufmerksamkeit beitragen, so Grimm.

Rüttelstreifen aufgebracht

Am 24. September soll der Verkehrsversuch enden. Danach werde er – sofern es bis dahin nicht zu weiteren Unfällen kommt – so lange weiterlaufen, bis die Versuchsauswertung eines Gutachters vorliegt, so Grimm. Das werde etwa Mitte November der Fall sein. Anschließend sei es an der Politik zu entscheiden, ob die Vorfahrtssituation dauerhaft so bleibt.

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