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Konzept für O-Woche

Möglichst spurenlose Orientierung für Studierende

Münster

Für die einen ist es ein großer Spaß, andere klagen über die Spuren, die die neuen Studenten bei der O-Woche hinterlassen. Die Nachtbürgermeister haben sich dem Thema nun gemeinsam mit Fachschaften der WWU angenommen.

Das Nachtbürgermeisterteam der Stadt Münster hatte gemeinsam mit dem AStA-Referat für Nachhaltigkeit, Mobilität und Infrastruktur sowie dem Fachschaftenreferat zum Austausch über die Orientierungswoche eingeladen. Foto: Stadt Münster

Immer zu Semesterbeginn organisieren die knapp 50 Fachschaften der WWU Münster im Rahmen der Orientierungswoche für neue Studierende ein umfangreiches Programm aus Informations- und Kennenlernveranstaltungen. In den letzten Jahren hat es während dieser Zeit immer wieder Konflikte im öffentlichen Raum gegeben.

Lisa Marie Tubies und Manuel Rojano Marin – das Nachtbürgermeisterteam der Stadt – haben daher nun laut städtischer Pressemitteilung mit zwei Referaten des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der WWU Münster ein Projekt initiiert, das die Orientierungswoche in Münster zukünftig für Teilnehmende und die Stadtgesellschaft angenehmer gestalten soll. Zum Auftakt kamen rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der Fachschaften der WWU, der Stadt- und Universitätsverwaltung sowie verschiedener Vereine zu einem Workshop zusammen.

Erst wenige Monate im Amt

Seit Oktober 2022 sind Lisa Marie Tubies und Manuel Rojano Marin als Nachtbürgermeisterin und Nachtbürgermeister in Münster aktiv. Ihre Aufgabe ist es, zwischen Menschen, die das münsterische Nachtleben genießen, Anwohnenden und der Stadtverwaltung zu vermitteln.

Bei dem Workshop diskutierten die Teilnehmenden unter anderem über Themen wie Müllreduzierung sowie Infrastruktur und entwickelten Ideen für eine produktive Vernetzung der verschiedenen Akteurinnen und Akteure. „Die Resonanz am Ende der Veranstaltung war sehr positiv“, freut sich Manuel Rojano Marin auf die weiteren Schritte des Projekts. „Wir haben viele wertvolle Kontakte geknüpft, um in Zukunft enger zusammenarbeiten zu können“, ergänzt Lisa Marie Tubies. Bis Mai soll aus den Ergebnissen des Workshops ein Leitbild entstehen, das die Fachschaften der WWU für die Durchführung der Orientierungswoche im Oktober nutzen können.

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