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Skulptur-Projekt

"Pardo-Steg" am Aasee ist gesperrt

Münster

40 Meter reicht der "Pardo"-Steg in den Aasee hinein. Er ist beliebter Treffpunkt für viele Münsteranerinnen und Münsteraner. Doch nun ist das Kunstwerk, das zu den Skulptur-Projekten 1997 gehörte, gesperrt.

Der Pardo-Steg am Aasee musste gesperrt werden. Foto: Stadt Münster

Der „Pardo-Steg“, das Skulptur-Projekt „Pier“ von Jorge Pardo am Aasee, musste von der Stadt kurzfristig wegen Schäden an der Beplankung und der Holzunterkonstruktion und der daraus resultierenden Unfallgefahr gesperrt werden. "Es lösen sich einzelne Planken des Belages, die Gefahrenstellen durch hochstehende oder fehlende Bretter darstellen", heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

Die Holzteile müssen nach Angaben der Stadt grundlegend saniert werden, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Der 40 Meter in den Aasee ragende Holzsteg wurde für die Skulpturenausstellung 1997 errichtet. Die Skulptur wurde 1999 von der Stadt Münster angekauft.

Holzsteg musste bereits 2007 saniert werden

Bereits im Jahr 2007 musste der Holzsteg wegen massiver Schäden bereits komplett saniert werden. Dabei wurde wegen der dauerhaften Nutzung, in Absprache mit dem Künstler, statt der unbehandelten kanadischen Fichte, unbehandeltes witterungsbeständigeres Eichenholz als Tragholz und Holzbelag eingebaut. Im Laufe der letzten Jahre hat sich nach Angaben der Stadt immer wieder gezeigt, dass trotz der soliden Stahlgrundkonstruktion und des witterungsbeständigeren Eichenholzes die Stabilität der Holzbelages und der Traghölzer sowie deren Befestigung nicht dauerhaft gegeben ist.

"Aber auch Schadensmeldungen durch Vandalismus haben zugenommen", teilt die Stadt mit. Eine oftmals unsachgemäße Nutzung des Pardo Stegs, etwa durch Partys oder Grillen direkt auf dem Holz, setzen dem „Pier“ zu.

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