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Bistum erstattet Strafanzeige

Parolen auf Domfassade

Münster

Die Fassade des Doms ist verunstaltet. Darauf hat das Bistum mit einer Strafanzeige reagiert. Und es gibt einen Verdacht.

-da-

Der untere Bereich der Dom-Fassade ist mit Schriftzügen versehen worden. Das Bistum hat Strafanzeige erstattet. Foto: Rolf Vennenbernd (dpa)

Die Sandstein-Fassade des Paulus-Doms ist mit politischen Parolen versehen worden. Unter anderem wird dabei die Abschaffung des Paragrafen 218 gefordert, der den Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt. Das Bistum hat als Reaktion auf diese Aktion Strafanzeige erstattet, wie dessen Sprecher Dr. Stephan Kronenburg am Montag auf Nachfrage erklärte. Die Parolen sollen zeitnah entfernt werden, hieß es weiter.

Die Verunstaltung der Fassade steht möglicherweise in Zusammenhang mit Protesten gegen den 1000-Kreuze-Marsch, die es am Samstag in Münster gegeben hat. Ein Gebetszug, der sich für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzte, wurde von zahlreichen Gegendemons­tranten massiv gestört. Nur unter Schutz von Polizeikräften konnte die Veranstaltung beendet werden. 

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