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Einsatz in Amelsbüren

Photovoltaik-Batterie in Flammen – Feuerwehr verhindert Wohnhausbrand

Münster-Amelsbüren

Beim Brand des Batteriespeichers einer Photovoltaik-Anlage in einem Wohnhaus in Amelsbüren ist am Samstagmorgen Sachschaden im fünfstelligen Euro-Bereich entstanden.

In Amelsbüren waren etwa 50 Kräfte der münsterischen Feuerwehr im Einsatz. Foto: David Inderlied/dpa (Symbolbild)

Wie die Feuerwehr mitteilt, konnte der Brand durch das schnelle Eingreifen auf die unmittelbaren technischen Anlagen im Keller begrenzt werden. Ein Wohnhausbrand wurde so verhindert.

Weil die Gefahr bestand, dass sich der Batteriespeicher wieder entzündete, wurde er nach den Löscharbeiten unter Schutzkleidung demontiert und in einem Absetzcontainer gesichert. Da giftige Flüssigkeiten und Dämpfe nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde zur Reinigung an der Einsatzstelle ein Dekontaminationsplatz in Betrieb genommen.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit den Wachen 2 und 3, die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen Amelsbüren und Loevelingloh sowie die Dekontaminationseinheit des Löschzuges Kemper. Die Versorgung der Kräfte über den etwa vierstündigen Einsatz erfolgte über den Löchzug Roxel. Im Einsatz waren etwa 50 Kräfte.

Paralleler Einsatz erweist sich als harmlos

Parallel wurde die Feuerwehr unter anderem zu einem vermuteten Wohnungsbrand in Gievenbeck alarmiert. Dieser Einsatz stelle sich jedoch glücklicherweise als harmlos dar, da als Ursache lediglich angebranntes Essen festgestellt wurde.

Zur Unterstützung der Einsätze sowie zur Abarbeitung paralleler Ereignisse wurde zusätzliches Personal der Berufsfeuerwehr aus der dienstfreien Zeit alarmiert. Weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzten im Stadtgebiet die Wachen der Berufsfeuerwehr.

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