1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Piksen ohne Voranmeldung kommt gut an

  8. >

ASB immunisiert mit mobilen Teams Impfwillige direkt neben Trödelmärkten

Piksen ohne Voranmeldung kommt gut an

Münster

Keine lange Terminsuche, kein kompliziertes Anmelden: piksen lassen und fertig: So hatten sich Impfzentrum und Arbeiter-Samariter-Bund das mit dem Impfbus vorgestellt. Und so klappte es zum Auftakt am Wochenende am Rande zweiter großer Flohmärkte auch.

Von Hel mut Etzkorn

Am Samstag machte das Mobile Impfzentrum vom Arbeiter-Samariter-Bund Station am Flohmarkt neben den Preußen-Stadion. Foto: hpe

Anfänglich zögern am Samstagmorgen noch viele, die zuvor auf dem Flohmarkt am Preußen-Stadion auf der Suche nach Schnäppchen und Trödel sind. Um den leuchtgelben Impfbus vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) scharen sich aber immer mehr Menschen. Am Ende ist es eine kleine Warteschlange, die sich am Vorzelt des mobilen Impfzentrums bildet.

„Ein niederschwelliges Angebot ohne Voranmeldung und langes Warten auf einen Termin, genau so etwas wird hier gebraucht“, sagt André Weber vom Vorstand des ASB. Und es geht tatsächlich fix. Personaldaten angeben, Aufklärungsgespräch und schon gibt es den Piks in den Oberarm. Je nach Wunsch Biontech oder den Einmal-Wirkstoff Johnson & Johnson. Bis zum Mittag werden 51 Corona-Schutzimpfungen verabreicht.

Zweitimpfung im Bus oder bei Hausärzten

„Für das erste Mal ist das ein toller Erfolg“, so ASB-Geschäftsführer René Kloppenburg. Unterstützt werden die Ehrenamtlichen der Hilfsorganisation von einem Team des Impfzentrums. Für alle, die eine Zweitimpfung brauchen, wird der Bus am 14. August nochmals am Berg Fidel Station machen. Wahlweise können diese Impfungen aber auch in Arztpraxen im Stadtteil durchgeführt werden.

Am Sonntag schließlich stellt sich das Impfmobil am Flohmarkt auf dem Höffner-Parkplatz in Nienberge auf – und auch hier ist die Nachfrage groß. Bis zum späten Nachmittag werden rund 100 Impfungen registriert. „Die Anschaffung des Busses hat sich jetzt schon bewährt. Wir sind schnell genau dort vor Ort, wo wir gebraucht werden und können dann auch sofort loslegen“, so Kloppenburg.

Jetzt geht’s in die Stadtteile

In dieser Woche rückt der Impfbus in die Stadtteile nach Coerde (Hamannplatz), Berg Fidel, Kinderhaus und Hiltrup aus. Weitere Einsätze sind geplant. „Wir wollen besonders bislang Unentschlossene erreichen, und das scheint uns zu gelingen“, so Kloppenburg.

Startseite