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Bundesverdienstkreuz für Franz Kappenberg

Pionier des digitalen Unterrichts

Münster

Dr. Franz Kappenberg hat am Montag das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Ausgezeichnet wurde er unter anderem wegen seiner Verdienste um die Entwicklung des digitalen Unterrichts.

Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) und Dr. Franz Kappenberg mit seiner Lebensgefährtin Ulla Badde freuen sich über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Foto: Stadt Münster/MünsterView

Oberbürgermeister Markus Lewe hat am Montag Dr. Franz Kappenberg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Der 75-Jährige ist für sein jahrzehntelanges Engagement in der Bildung ausgezeichnet worden. Die Übergabe fand aufgrund der Corona-Pandemie im kleinen Kreis in der Rüstkammer statt. Lewe gratulierte dem Münsteraner und bedankte sich für sein Wirken.

Kappenberg war nach seinem Studium und der Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität von 1978 bis zu seiner Pensionierung vor zehn Jahren als Lehrer am Gymnasium Wolbeck tätig. Er unterrichtete Chemie, Mathematik, Physik und Informatik und engagiert sich seit über 30 Jahren für den sinnvollen Gebrauch des Computers im Unterricht, wofür er Programme erstellt und weiterentwickelt hat. Lange bevor die Digitalisierung im Unterricht überhaupt Thema war, entwickelte er neue Methoden für den digitalen Unterricht. Auch für den Bereich der Experimentalchemie hat er wichtige Impulse gegeben, insbesondere im Bereich der Wasseranalyse und der Entwicklung elektronischer Geräte für den Eigenbau, teilt die Stadt mit.

Auch zahlreiche Schülerprojekte hat Kappenberg initiiert und begleitet, so 1987 in Münster den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ ins Leben gerufen. Franz Kappenberg ist für seine Verdienste um die Förderung der experimentellen Schulchemie von der Gesellschaft Deutscher Chemiker mit dem Friedrich-Stromeyer-Preis sowie mit dem Heinrich Roessler-Preis ausgezeichnet worden.

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