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Jessica Burri im Planetarium

Livemusik und Erzählungen unter Sternen

Münster

Von den „zwölf Heiligen Nächten“ spricht man in Bezug auf die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönige. Jessica Burri kennt viel Geschichten dazu und entführt die Besucher des Planetariums in märchenhafte Klang-, Erlebnis- und Bilderwelten.

Musikerin Jessica Burri gestaltet die Veranstaltung "Die zwölf Heiligen Nächte" im LWL-Planetarium mit Musik und Erzählungen. Foto: Harry Becker

Am Samstag (26. November) wird es mit der Veranstaltung „Die zwölf Heiligen Nächte“ vorweihnachtlich im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Sentruper Straße: Musikerin Jessica Burri gestaltet das Programm ab 19.30 Uhr mit Livemusik und vier Erzählungen, die sich mit der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönige – also den so genannten „zwölf Heiligen Nächten“ – befassen.

Die Geschichten drehen sich um Frau Holle, ein Zauberpferd oder eine verwunschene Prinzessin. Frau Holle ist eine der vielseitigsten und faszinierenden Figuren der europäischen Mythologie. Sie erscheint unter vielen Namen in vielen Ländern, oft als Göttin oder Urmutter, heißt es in der Ankündigung des LWL.

Eigenschaften auf die Jungfrau Maria übertragen

Einige ihrer Eigenschaften wurden der Jungfrau Maria übertragen, um die Akzeptanz der neuen Religion zu steigern. Das Programm wird mit dem Märchen „Der Kräuterdieb“ (aus der Schweiz), das thematisch mit den Märchen über Frau Holle verwandt ist, abgerundet.

Jessica Burri hat sich auf eine besondere Art des Erzählens spezialisiert: Sie entwickelt musikalische Programme, in denen sie Geschichten, Märchen und auch biblische Texte erzählt, musikalisch arrangiert, mit Gesang und Klängen untermalt und sich selbst mit dem Dulcimer, einem historischen Saiteninstrument aus England, begleitet.

In ihren Auftritten nimmt sie Hörer und Hörerinnen mit auf eine Reise in Klang-, Erlebnis- und Bilderwelten. In den USA geboren, studierte Burri später an der Musikhochschule Köln. Seit vielen Jahren tritt sie als Sopranistin in Deutschland und anderen Ländern Europas auf.

Auftritt vor dem schwedischen Königspaar

Neben bekannten Opernstücken spielt sie auch eigene Kompositionen oder kreiert zusammen mit anderen Künstlern und Künstlerinnen besondere Arrangements für die verschiedensten Anlässe. So trat sie unter anderem auch vor König Carl Gustav und Königin Silvia von Schweden auf. Im Jahr 1997 wurde sie vom Regierungspräsidenten in Münster als „kulturell wertvoll“ anerkannt.

Die Veranstaltung dauert 75 Minuten. Der Eintritt kostet 14 (ermäßigt zwölf) Euro. Tickets gibt es online.

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