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Fridays for Future

Polizei: 10.000 Teilnehmer bei Klimastreik in Münster

Münster

Am Freitagnachmittag wurde in Münster wieder für eine konsequentere Klimapolitik gestreikt. Nach Angaben der Polizei haben sich knapp 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der "Fridays for Future"-Demo angeschlossen.

Von Jan Hullmann

Tausende sind in Münster zwei Tage vor der Bundestagswahl auf die Straße gegangen, um für eine konsequentere Klimapolitik zu demonstrieren. Foto: Oliver Werner

Die Aktivisten von Fridays for Future rufen für diesen Freitag zu ihrem achten weltweiten Protest für mehr Klimaschutz auf. Wie die Organisation am Donnerstag mitteilte, sind mindestens 1400 „Klimastreiks“ und Aktionen in mehr als 80 Ländern geplant, allein in Deutschland sind es 450.

Kurz vor 15 Uhr war der Bahnhofsvorplatz in Münster gerammelt voll. Einige Streikende waren da bereits in die Windthorststraße ausgewichen. Über Servatiiplatz und Ludgeriplatz geht es zum Schlossplatz, wo von 16 bis 18 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden soll. 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nach Polizeiangaben erwartet. Am Nachmittag schätzte die Polizei, dass rund 10.000 Menschen sich an der Demonstration beteiligen.

Um 17.15 Uhr meldete die Polizei, dass der Demonstrationszug den Schlossplatz erreicht hat. Das Verkehrschaos in der Innenstadt beruhige sich langsam.

In Münster waren zuletzt im Juni insgesamt knapp 1000 vorwiegend junge Menschen bei zwei parallel stattfindenden Demonstrationen von Fridays for Future Münster auf die Straße gegangen.

Greta Thunberg in Berlin

Mit dem weltweiten Protest soll die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels gefordert werden. Besonders große Kundgebungen erwarten die Organisatoren in Hamburg, Berlin, Freiburg und Köln. In Berlin wird die Initiatorin der Bewegung, die Schwedin Greta Thunberg, zu Gast sein und am Mittag gemeinsam mit der deutschen Aktivistin Luisa Neubauer auf die Straße gehen.

Unter dem Motto „Alle fürs Klima“ haben sich dem Protest nach Angaben von Fridays for Future auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie Umweltverbände und Kirchen angeschlossen. Darüber hinaus sollen sich auch mehr als 4000 Unternehmen beteiligen. Die letzte weltweite Protestaktion war am 19. März dieses Jahres.

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