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Nach sexuellem Übergriff in Ascheberg

Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Ascheberg

Ein 36-Jähriger, der seit neun Jahren im Maßregelvollzug in Amelsbüren lebt, soll für den sexuellen Übergriff in einer Ascheberger Wäscherei verantwortlich sein. Ihn präsentieren Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung als mutmaßlichen Täter.

-hbm-

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen gefasst

Die Polizei hat beim sexuellen Übergriff in einer Wäscherei an der Sandstraße einen Tatverdächtigen ermittelt. In einer

gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der Kreispolizeibehörde Coesfeld heißt es, dass sich bei dem Überfall mit möglicherweise sexuellem Hintergrund vom Dienstag der Verdacht eines Sexualdeliktes bestätigt habe. Zügige Ermittlungen begründeten einen Tatverdacht gegen einen 36-jährigen Münsteraner.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der Beschuldigte eine günstige Gelegenheit in der Wäscherei abgewartet haben. Unter Vorhalt eines Cuttermessers soll er die anwesende 68-Jährige in den Keller gedrängt haben. Dort soll es zum sexuellen Übergriff gekommen sein. Dabei verletzte sich die Geschädigte. Sie wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Verdächtiger war auch in anderen Geschäften

Aufgrund einer Presseveröffentlichung meldeten sich mehrere Zeugen, die im Vorfeld der Tat einen auffälligen Mann im Umfeld der Wäscherei beobachtet hatten. Hier soll er sich auch in zwei weiteren Geschäften aufgehalten haben. Diese Zeugen äußerten, unabhängig voneinander, einen vagen Verdacht, dass der Mann psychisch auffällig sein sollte. In einem Geschäft wurde der Mann von einem Videogerät aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen führten zu dem 36-jährigen Münsteraner.

Videoaufzeichnung bringt Polizei voran

Der Tatverdächtige ist aufgrund eines Urteils des Landgerichts Bochum aus dem Jahr 2012 im Maßregelvollzug in einer Klinik in Münster-Amelsbüren untergebracht, heißt es in der Erklärung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster und aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Münster, wurde das Zimmer des Münsteraners am Donnerstag von Polizisten der Kreispolizeibehörde Coesfeld durchsucht. Dabei erhärtete sich der Verdacht gegen den Münsteraner.

Die Staatsanwaltschaft in Münster prüft derzeit den dringenden Tatverdacht gegen den Münsteraner, der sich weiterhin im Maßregelvollzug in der Klinik in Amelsbüren befindet.

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