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Abgelenkt durchs Handy

Polizei stoppt etwa 100 Auto- und Radfahrer in Münster

Münster

Oft ist der Grund für Verkehrsunfälle eine Ablenkung durch mobile Geräte. Bei einer Polizeikontrolle am Dienstag in Münster hielten die Beamten deshalb Ausschau nach abgelenkten Fahrern. Jetzt hat die Polizei Bilanz gezogen.

Foto: Gerharz

Polizisten haben am Dienstag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr gezielt die Verkehrsteilnehmer in Münster gestoppt, die durch ihr Handy oder andere elektronische Geräte abgelenkt waren. Für die Polizei NRW ist und bleibt die Ablenkung durch mobile Geräte ein Schwerpunkt bei der Verkehrsunfallbekämpfung, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Bei 50 Stundenkilometern lege ein Fahrzeug bei einem Zwei-Sekunden-Blick auf das Display etwa 30 Meter zurück - im Blindflug. "Keine Whatsapp, keine E-Mail, keine Sprachnachricht und kein Anruf sind so wichtig, dass man dafür das eigene Leben aufs Spiel setzt und sich und andere gefährdet", mahnt die Polizei.

Fast 100 abgelenkte Verkehrsteilnehmer

Die Beamten kontrollierten 62 abgelenkte Autofahrer, die nun ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einen Punkt in Flensburg erwartet. Aber auch 31 Radfahrer stoppten die Polizisten. Diese mussten je ein Verwarngeld von 55 Euro bezahlen.

Zusätzlich ahndeten die Polizisten 30 Rotlichtverstöße, 18 Fehler beim Abbiegen, die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit in 78 Fällen und 106 sonstige Verstöße mit Verwarngeldern oder durch Anzeigen.

Beamte informieren über Gefahren

Im Rahmen der zehnstündigen Kontrollaktion waren etwa 60 Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen, informiert die Polizei Münster immer wieder über die Gefahren im Straßenverkehr und wird auch zukünftig Kontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchführen.

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