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"Movie Money" in Umlauf

Polizei warnt vor Falschgeld in Münster

Münster

Achtung, Falschgeld in Umlauf! In Münster kursieren 10-, 20- und 50-Euro-Scheine, die eigentlich nur als Filmrequisiten dienen sollten. Die Polizei rät daher zu einem prüfenden Blick auf ausgehändigtes Bargeld. 

Seit Oktober sind in ganz Nordrhein-Westfalen falsche 5-, 10- und 20-Euro-Scheine im Umlauf, die auf den ersten Blick dem Original zum Verwechseln ähnlich sehen. (Symbolbild) Foto: dpa

Wie die Polizei mitteilte, sind in Münster in den letzten drei Monaten mehr als 70 falsche 10-, 20- und 50-Euro-Scheine aufgetaucht. Dabei handelt es sich um sogenanntes Fernsehgeld. Dieses "Movie Money" wird bei Filmaufnahmen benutzt.

So erkennen Sie Fernsehgeld

An diesen vier Merkmalen ist das Falschgeld laut Polizei auch für den Laien „leicht zu erkennen”:

1. Die Unterschrift des Präsidenten der Europäischen Zentralbank auf der Vorderseite unterhalb der Europafahne ist durch den Schriftzug „Movie Money“ ersetzt.

2. Auf der linken Seite ist zusätzlich in rötlicher Farbe der Schriftzug „This is not legal. It ist o be used for motion props“ hinzugefügt.

3. Unterhalb des Schriftzuges „EURO“ ist der kyrillische Schriftzug durch „PROmega-ZeichenP“ ersetzt.

4. Der unter Ziffer 2 genannte Schriftzug befindet sich auch auf der Rückseite rechts, wo beim Original kein Druck vorhanden ist.

Die falschen 20-Euro-Scheine sind auch für den Laien beim genauen Hinschauen leicht zu erkennen Foto: Polizei Kreis Warendorf

Die Polizei appelliert an Münsteraner, Geldscheine bei der Entgegennahme immer genau zu prüfen. Außerdem sollten Eltern besonders bei Geldscheinen ihrer Kindern darauf achten.

Falschgeld kursiert an Schulen 

So kursierte das sogenannte "Movie Money" zuletzt vermehrt an weiterführen Schulen in Coesfeld und Senden, wie die Polizei bereits am Dienstag mitteilte. In diesem Zusammenhang eröffnete die Polizei bereits mehrere Strafverfahren.

So erkennen Sie Falschgeld

Hinweise zur richtigen Kontrolle sind hier abrufbar.

Die Polizei informiert: Wer Falschgeld in Umlauf bringt, macht sich wegen des Tatbestands der Geldfälschung (§ 146 StGB) strafbar. Dieser Tatbestand ist als Verbrechen eingestuft und kein Kavaliersdelikt.

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