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Modernisierung an der Hammer Straße

Preußenstadion: Zeitplan gefordert

Münster

Wenn die Westtribüne im betagten Preußen-Stadion abgerissen ist, rechnet die Stadtverwaltung mit zwei bis drei Jahren Bauzeit. Die Politik möchte bei der Stadion-Modernisierung aber eine verlässliche Zeitplanung – auch im Sinne der Fans, wie es heißt.

Die Westkurve im Preußen-Stadion soll 2022 abgerissen werden. Foto: Oliver Werner

Für den Umbau und die Modernisierung des städtischen Preußen-Stadions soll die Stadtverwaltung einen Fahrplan vorlegen. Um diese Forderung will die CDU-Ratsfraktion die Verwaltungsvorlage zum Rückbau der Westtribüne und die Verlegung des Gästesektors ergänzt sehen.

„Dem Rat ist im Herbst 2021 eine Zeitübersicht der wichtigsten Planungs- und Umsetzungsschritte vorzulegen“, heißt es in dem zweizeiligen Antrag, der am Dienstag im Ordnungsausschuss des Rates erstmals auf den Tisch kam. Dort gab es Zustimmung von allen Fraktionen, wie CDU-Ratsherr Stefan Leschniok berichtete. „Wir wollen eine zeitliche Verlässlichkeit haben“, nannte er als Grund. Dies sei auch wichtig für die Fans, damit sie nicht das Gefühl bekämen, das Projekt würde immer weiter nach hinten geschoben. Das Sportdezernat habe die Erstellung eines Zeitplans zugesagt, erklärte Leschniok.

Abriss der Westkurve

Wie berichtet, will die Stadt in der Rückrunde der Saison 2021/22 die Westtribüne abreißen und den dortigen Block für die Gästefans unter das Dach der Stehplatztribüne im Norden verlegen. Der provisorische Gästesektor werde möglicherweise zwei bis drei Jahre bleiben müssen, heißt es.

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