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Umfrage von Münsterland e.V. zur 100-Schlösser-Route

Radwege auf dem Prüfstand

Münster

Wie bewerten Radreisende die 100-Schlösser-Route? Im Rahmen einer umfassenden Befragung standen am Wochenende auch in Münster Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer gerne Rede und Antwort.

Von Luca Pals

Die Freizeitradler Michaela und Ingo Pregitzer geben Johannes Odenthal gerne Auskunft. Foto: Luca Pals

Für die Bodenbeschaffenheit des Fahrradweges gibt es „fünf Sterne“, die Beschilderungen sind „auch okay“, dagegen fehle es hier und da an Möglichkeiten zum Einkehren am Wegesrand. Michaela und Ingo Pregitzer kommen aus Hagen, sind mit ihren E-Bikes unterwegs und haben die Expertise, um auf die Fragen von Johannes Odenthal zu antworten. Der 24-Jährige will es am Samstag an der Werse in Gremmendorf genau wissen: Wer fährt über die Radwege im Münsterland? Was ist gut, was kann verbessert werden?

Frequenzzählungen und Befragungen

Odenthal ist im zweiten Master-Semester Geografie und studentische Hilfskraft beim Münsterland e.V. Für den führt er seit Mai an jedem Wochenende Befragungen an verschiedenen Standorten im Münsterland durch – von Warendorf bis zum Tecklenburger Land, von Münster bis zur holländischen Grenze. Und zwar entlang der 100-Schlösser-Route. Die Ergebnisse von Frequenzzählungen sowie die Aussagen von Münsterländern und Touristen sollen ein rundes Bild über die Zufriedenheit der Radreisenden ergeben.

Odenthal ist selbst begeisterter Fernradfahrer: „Ich spreche jeden an, am Interessantesten sind diejenigen, die zum Beispiel von Dänemark nach Belgien durchfahren, weil sie einen sehr guten Vergleich haben und so ein präzises Bild schildern können.“

Zurück zum Ehepaar Pregitzer, das durch Gremmendorf fuhr und dort auf die Befragung aufmerksam wurde: „Wir sind durch eine Sendung im Fernsehen auf den Radweg aufmerksam geworden, am meisten nutzen wir die Komoot-App.“ Ein Lob für die Münsterländer haben die beiden auch in der Satteltasche: „Hier sind alle sehr freundlich, wir wurden schon auf ein Schützenfest eingeladen.“ Lediglich die gastronomischen Angebote könnten ausgebaut werden, daher machten sich die beiden über Handorf in die Innenstadt auf.

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