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Festredner verpasst Feierstunde

Reifenpanne bremst Laschet aus

Münster

Ministerpräsident Armin Laschet fehlte kurzfristig beim ersten Spatenstich für den Hüffer-Campus. Wegen zu großer Verspätung, hieß es. Am Freitag wird der Grund präziser.

Von Ralf Repöhler

Am Donnerstagvormittag war Laschet noch im Landtag, nachmittags wollte er nach Münster. Foto: dpa

Sie hatten sich alle auf den Ministerpräsidenten gefreut: Die Vertreter der Hochschulen, des Bau- und Liegenschaftsbetriebs, aber auch die zusammen rund 300 Demonstranten, die ihn aus unterschiedlichen Lagern und Gründen auspfeifen wollten. Doch Armin Laschet musste den ersten Spatenstich für den Hüffer-Campus am Donnerstagnachmittag kurzfristig absagen. Sehr kurzfristig! „Wegen drohender zu großer Verspätung“, wie es offiziell hieß.

Die Begründung wird am Freitag präziser. Die gepanzerte Limousine des CDU-Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten hatte eine Reifenpanne. Das bestätigte ein Sprecher der Staatskanzlei unserer Zeitung. Nicht mehr in Düsseldorf, aber noch nicht in Münster-Hiltrup ging Laschet die Luft aus. Wo auf der Autobahn genau, teilte die Staatskanzlei nicht mit. Gefahr aber habe zu keiner Zeit bestanden.

Ersatzfahrzeug musste her

Den platten Reifen am großen Audi mussten Laschet und sein Fahrer nicht selbst wechseln. Das gepanzerte „Schiff“ ist entsprechend schwer, so dass es nicht eben mit dem Wagenheber in die Höhe gepumpt werden kann. Also musste ein Ersatzfahrzeug her und den Ministerpräsidenten auf der Straße einsammeln. Das dauerte seine Zeit, so dass eine Weiterfahrt und zu späte Ankunft in Münster die Feierstunde für den Campus gesprengt hätte. Und so lange hätten wohl nicht mal die Demonstranten auf Laschet gewartet. . .

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