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„Eine Dosis Zukunft“ hilft Menschen in Kalkutta

Rekordergebnis im 13. Projektjahr

Münster

Das Projekt „Eine Dosis Zukunft“ hat im 13. Jahr seines Bestehens so viel Geld eingesammelt wie nie zuvor. Es kommt den Kindern in den Slums von Kalkutta zugute.

Auch auf das Hilfsprojekt „Eine Dosis Zukunft“ hat sich die Corona-Pandemie ausgewirkt. In den Slums von Kalkutta gab es 2021 praktische Hilfsangebote zum Infektionsschutz. Foto: AKWL

Das 13. Projektjahr war das bisher erfolgreichste: Auf ein Rekordergebnis blickt „Eine Dosis Zukunft“, das gemeinsame Hilfsprojekt von Apothekerkammer Westfalen-Lippe und Kindernothilfe, zurück. „Über 62 000 Euro sind 2021 durch vielfältige Aktionen und Einzelspenden an Spendengeldern für die Kinder in den Slums von Kalkutta zusammengekommen“, freut sich Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening. „Das sind sage und schreibe 27 000 Euro mehr als in den zwölf Monaten zuvor.“

Mit 62 672,38 Euro wurde zugleich seit Projektstart im Dezember 2009 die bisher größte Spendensumme binnen eines Jahres erzielt. Insgesamt haben die Apotheken in Westfalen-Lippe – mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Kunden und Patienten – in den vergangenen 13 Jahren schon fast 480 000 Euro für den guten Zweck gesammelt, heißt es in einer Pressemitteilung.

200 000 Kombi-Impfungen finanziert

Mit den Spendengeldern wird die gesundheitliche Versorgung der über 50 000 Kinder in den Slums Tikia Para und Pilkhana in Kalkutta verbessert. Vor Ort ist die Kindernothilfe gemeinsam mit lokalen Hilfsorganisationen tätig. „Bisher konnten wir in Kalkutta weit über 200 000 Kombi-Impfungen und viele Tausend Tuberkulose-Behandlungen finanzieren“, so Overwiening, die sich selbst Anfang 2012 bei einem Projektbesuch in Kalkutta vom Erfolg des Projektes überzeugen konnte. Im Pandemiejahr 2021 wurden die Kinder und ihre Familien zusätzlich auch mit Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und Lebensmittelpaketen versorgt.

Das Herzstück der Aktion „Eine Dosis Zukunft“ bilden Spendensammlungen in Apotheken: In rund 400 westfälisch-lippischen Apotheken sind Informationsflyer und Spendenboxen zu finden – Tendenz steigend. Über den aktuellen Stand informiert ein Spendenbarometer auf der Aktionshomepage www.eine-dosis-zukunft.de. Dort sind auch Spenden für das Hilfsprojekt möglich.

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