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Neubau

Zum Richtfest ist das Südbad im Zeitplan

Münster

Das neue Südbad liegt im Zeitplan: 2021 erfolgte der Spatenstich, am Donnerstag dann das Richtfest. Im November wollen die Stadtwerke Münster das Schwimmbad an das Sportamt übergeben. Auch der finanzielle Rahmen soll eingehalten werden.

Von links: Oberbürgermeister Markus Lewe, Kerstin Dewaldt (Sportamt) und Frank Gäfgen (Stadtwerke)  Foto: Matthias Ahlke

Das neue Südbad am Inselbogen hat am Donnerstag Richtfest gefeiert. Sowohl der finanzielle als auch der zeitliche Rahmen können laut Oberbürgermeister Markus Lewe eingehalten werden. Das würde bedeuten, dass die Stadtwerke das Bad im November 2023 an das Sportamt der Stadt Münster übergeben werden können. „Für Münsters Bäderlandschaft ist das neue Südbad ein Gewinn. Darum freue ich mich, dass in einem Jahr die ersten Kinder hier Schwimmen lernen“, sagte Lewe.

Für ihn werde damit nach seinen eigenen Worten ein langgehegter Traum wahr: Bereits 2009 setzte sich Lewe, wie er betonte, bei seiner ersten Oberbürgermeister-Kandidatur für den Neubau eines Schwimmbads am Inselbogen ein. An gleicher Stelle stand noch bis 2007 ein Bad, seitdem wurde die Stelle nicht genutzt.

Geplante Bauzeit von zwei Jahren

Das soll jetzt anders werden: Im November 2021 war der symbolische Spatenstich mit einer anvisierten Bauzeit von etwa zwei Jahren. Am Donnerstag folgte das Richtfest. Bis heute wird der zeitliche Rahmen also eingehalten. Selbiges gilt auch für die Kosten: 13,5 Millionen Euro waren für den Bau eingeplant, in diesem Budget sollen sich die tatsächlichen Kosten auch bewegen – trotz aktueller Preissteigerungen.

Es entstehen ein 25-Meter- und ein Lehrbecken sowie ein Kinderbereich. Die Becken sind bereits ausgehoben, auf Wasser und planschende Gäste müssen sie noch etwas warten. Aber: „Sie sind bereits auf ihre Dichtigkeit geprüft worden“, sagte Frank Gäfgen, Geschäftsführer der Stadtwerke, vor Ort.

Kurze Wege zum Schwimmunterricht

Das Bad sei vor allem für Vereins- und Schulschwimmen konzipiert, erläuterten die Stadtwerke. Es soll hauptsächlich von den Schulen im Umkreis genutzt werden, damit Kinder zum Schwimmenlernen nicht weit fahren müssen. Dennoch wird das Schwimmbad auch für Privatpersonen zugänglich sein.

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, Fernwärme und Wärmerückgewinnung könne das Sportamt das Bad besonders effizient betreiben, so die Stadtwerke.

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